3.21 – E²

· Guide Enterprise
Autor

Staffel 3, Episode 21: E² (Während sie sich auf dem Weg zu einem Gespräch mit dem Konzil der Xindi befinden, entdecken Archer und seine Besatzung eine Enterprise aus der Zukunft, die von ihren direkten Nachkommen befehligt wird. Von ihnen erhalten sie die Warnung, dass die Abkürzung durch ein Wurmloch, welche die Besatzung der NX-01 nehmen wollte, sie 100 Jahre zurück in die Vergangenheit schleudern, und zur totalen Zerstörung der Erde führen wird …

Fakten

  • Erstausstrahlung USA: 05.05.2004 (UPN)
  • Erstausstrahlung BRD: 19.02.2005 (SAT.1)
  • Produktionsnummer: 073
  • Story:
  • Drehbuch: Mike Sussmann
  • Musik:
  • Regie: Roxann Dawson  
  • Missionsdatum: Unbekannt

Hauptdarsteller

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Gastdarsteller

Wissenswertes

Weitere Auftritte der Gastdarsteller

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Zusammenfassung

Eine uralte T'Pol erhält in ihrem Quartier Besuch von einem Vulkanier namens Lorian. Er berichtet, dass sie den Start der Xindi-Sonde nicht verhindern konnten. Alles geschehe erneut, wie damals. T'Pol beauftragt Lorian, um jeden Preis Jonathan Archer zu finden.

Die NX-01 ist immernoch unterwegs zur Ratskammer der Xindi. Am Abend erhält T'Pol Besuch von Trip. Er macht sich Sorgen um T'Pol. In der letzten Zeit zieht sie sich ungewöhnlich oft zurück und verbringt fast all ihre Freizeit alleine. Außerdem meidet sie ihn, seit die beiden miteinander geschlafen haben. T'Pol macht ihm klar, dass sie nur die menschliche Sexualität erforschen und keine Beziehung begründen wollte. Trip kann damit leben. Allerdings ist er um die Vulkanierin besorgt. T'Pol versichert ihm, dass es ihr gut geht. Am nächsten Morgen findet eine Besprechung im Kommandozentrum statt. Die Koordinaten von Degra führen zu einem Nebel. In diesem befindet sich die Öffnung eines Subraumkorridors. Allerdings wird er von einer feindlichen Spezies bewacht, welche überraschend viele Schiffe hat. Durch den Nebel entstehen glücklicherweise Sensorgeister. Dies sind falsche Sensorsignale, welche die Piraten möglicherweise verwirren werden. So könnten die Menschen etwas Zeit gewinnen und den Korridor schnell genug erreichen.

Unterdessen trifft sich Degra mit dem Primaten-Vertreter. Dieser ist entsetzt, dass Degra die Postition der Ratskammer verraten hat. Der Waffenbauer hält entgegen, dass die NX-01 derzeit keine Gefahr darstellt. Archer müsse vor dem Rat sprechen. Sollte er die Wahrheit sagen, hätte das für die Xindi schwere Konsequenzen. Der Primaten-Vertreter lässt sich überzeugen. Allerdings müssen sie nun einen Plan entwerfen, um die Enterprise an den Patroullien vorbei zu schleusen. Gerade, als die Enterprise in den Nebel hineinfliegen will, entdeckt T'Pol ein näherkommendes Sternenflottenschiff der NX-Klasse. Zur weiteren Verwirrung ist auf dem stark mitgenommenen Rumpf eindeutig "Enterprise" zu lesen. Der Captain der zweiten Enterprise – Lorian – meldet sich und bittet Archer, sofort umzukehren. Dieser lenkt ein und kurz darauf docken die Schiffe zusammen. An der Luftschleuse trifft Archer auf Lorian, der sich als Kommandant der Enterprise vorstellt, und dessen Erste Offizierin Karyn Archer. Der Vulkanier möchte im Konferenzraum im Beisein des Seniorstabs alles erklären.

Lorian erklärt, die Enterprise könne nicht durch den Subraumkorridor fliegen. Bei einem Versuch würde sie 117 Jahre in die Vergangenheit geworfen werden, so wie es schon einmal geschah. Lorian erzählt, wie die Crew der Enterprise sich einst bis zum Korridor durchkämpfte und auf der anderen Seite feststellen musste, dass sie in die Vergangenheit gereist war. Der Grund hierfür liegt wahrscheinlich im Aufbau des Impulsantriebs. Leider führt der Subraumkorridor nur in eine Richtung. Ein Rückflug war also unmöglich, genauso wie ein Heimflug zur Erde, welcher die Geschichte geändert hätte. Also beschloss Archer, ein Jahrhundert zu warten, um schließlich den Angriff auf die Erde zu verhindern. Die Crew begann, Kinder zu kriegen und schloss mit verschiedenen Völkern Allianzen, um sich zu versorgen. Leider konnten ihre Nachfahren den ersten Angriff nicht aufhalten. Nun wollen sie Archers Crew helfen, die zweite Waffe zu stoppen. Mithilfe außerirdischer Technologie könnte die NX-01 kurzzeitig Warp 6.9 erreichen und Degra rechtzeitig treffen. Lorians Enterprise hält diese Verbesserungen leider nicht aus, da ihre Plasmainjektoren inzwischen zu alt sind. Archer ist noch nicht überzeugt. Karyn schlägt vor, dass Phlox ihre Identität überprüft. Auf der Krankenstation bestätigt Phlox Lorians Geschichte. Karyn ist Archers Urenkelin, während Lorian T'Pols Sohn ist. Zur allgemeinen Überraschung war sein Vater ein Mensch: Trip.

Archer beschließt, den Antrieb nach Lorians Vorschlag in sicherer Entfernung vom Nebel aufzurüsten. Im Maschinenraum arbeiten Trip und Lorian zusammen. Der Halbvulkanier erzählt etwas von sich. Beispielsweise hat er eine Balance zwischen Emotionen und Logik gefunden. An einer Stelle des Gesprächs stockt er. Auf Nachfrage von Trip, erzählt Lorian, dass sein Vater starb, als er vierzehn war. Tucker entschuldigt sich, nicht für seinen Sohn dagewesen zu sein. Doch dieser meint, er sei ein guter Vater. Unterdessen zeigt Karyn Archer ihrem Urgroßvater die zweite Enterprise. Bei ihrem Rundgang bemerkt Archer, dass ihm nun klar wird, weshalb die Reptilien ihn ständig nach anderen Erdenschiffen fragten. Karyn gibt zu, dass die Xindi sie vermutlich hin und wieder gesehen haben. Dann bringt sie Archer zur alten T'Pol. Der Captain ist überrascht, dass die Vulkanierin noch lebt und möchte sie vieles fragen. T'Pol drückt ihm aber nur ein PADD in die Hand, mit der Anweisung, es ihrem jüngeren Ich zu geben.

Hoshi und Travis plaudern beim Mittagessen über ihre zukünftigen Kinder. Als Reed sich zu ihnen setzt, wird auch er über seine Nachfahren befragt. Traurig erzählt der Sicherheitschef, dass er als Junggeselle endete. Im Bereitschaftsraum besprechen Archer und T'Pol die neuen Informationen von der alten T'Pol. Offenbar besteht das Risiko, dass sich die Plasmainjektoren bei Warp 5.6 überladen, wodurch die Enterprise zerstört würde. Archer will schon aufgeben und Degra eine Nachricht zukommen lassen, dass sie nicht rechtzeitig eintreffen. T'Pol schlägt vor, den Subraumkorridor doch zu verwenden. Die alte T'Pol hat jahrelang die Sensorlogs ihrer Zeitreise analysiert und eine Möglichkeit gefunden, wie der Impulsantrieb verändert werden könnte. Daraufhin besucht Archer Lorian in dessen Bereitschaftsraum. Der Halbvulkanier meint, das Risiko wäre mangels Alternativen akzeptabel. Archer ist aber anderer Meinung. Er hat bereits den Umbau des Impulsantriebs befohlen und bittet im Gehen noch um etwas Hilfspersonal.

Lorian geht zu seiner Mutter und macht sie für Archers "Fehlentscheidung" verantwortlich. Er ist sicher, die NX-01 wird wieder in die Vergangenheit geschleudert. T'Pol ermahnt ihn, sich nicht von Gefühlen, allen voran Schuld, beeinflussen zu lassen. Lorian wirt ihr aber vor, sie sei um das Schicksal der Erde nicht so besorgt, wie sie es um Vulkan wäre. Anschließend bespricht er sich mit seinen Offizieren. Lorian will die Sache selbst in die Hand nehmen und vor den Xindi-Rat treten. Um Degra rechtzeitig zu treffen, will er die Plasmainjektoren von Archers Enterprise stehlen. Karyn ist nicht begeistert. Doch Lorian sieht keinen anderen Weg.

Auf der Original-Enterprise arbeiten Trip und T'Pol an den Antriebsmodifikationen. Tucker lenkt das Gespräch auf Lorian. Dieser hat ihm von ihrer Hochzeit erzählt und der Ingenieur kann mit diesen Aussichten offensichtlich gut leben. T'Pol hingegen bezweifelt, dass dies alles wirklich passieren wird und konzentriert sich lieber auf die Arbeit. Trip unterstellt der Vulkanierin, sie wolle nicht zugeben, dass sie Gefühle für ihn entwickeln könne. T'Pol entgegnet, es sei ein Fehler gewesen, mit ihm die menschliche Sexualität zu erforschen, da er offensichtlich nun auch eine emotionale Bindung anstrebe. Daraufhin beschließt Trip, irgendwo anders weiterzuarbeiten. Im Maschinenraum haben Lorian und seine Leute inzwischen alle Anwesenden betäubt. Als Trip eintrifft, zögert Lorian zunächst. Schließlich schießt er aber auch auf seinen Vater, holt sich die Plasmainjektoren und geht. Auf der Brücke wird der Ausbau der Injektoren schnell bemerkt. Als sich im Maschinenraum niemand meldet, schickt Archer ein Sicherheitsteam. In diesem Moment dockt die zweite Enterprise ab. Da diese auf Warp gehen will, befiehlt Archer Waffeneinsatz.

Der Warpantrieb der zweiten Enterprise wird beschädigt, woraufhin Lorian ebenfalls Waffenfeuer befiehlt. Da die beiden Schiffe etwa über die gleiche Waffenkapazität verfügen, schickt Archer T'Pol zum Transporterraum. Durch ein Manöver gelingt es Lorians Crew, Hüllenpanzerung und Waffen der Original-Enterprise auszuschalten. Im Gegenzug kann T'Pol einen EPS-Verteiler und ein wichtiges Relais von der zweiten Enterprise herüberbeamen. Daraufhin verliert diese die Hauptenergie. Archer meldet sich und fordert die Injektoren zurück. Reed bemerkt, dass die zweite Enterprise noch einen Torpedo im Rohr hat, der auf ihren Antrieb zielt. Archer appelliert an Lorians Gewissen, den Torpedo nicht abzufeuern. Auf der zweiten Enterprise beginnt auch Karyn zu zweifeln. Immerhin würden sie Familienangehörige töten. Schließlich lenkt Lorian ein.

Der Halbvulkanier wird auf der Original-Enterprise in eine Zelle gesperrt. Archer kommt, um mit ihm zu reden. Glücklicherweise sind die Verletzten und die Schäden auf beiden Schiffen gering, ansonsten wäre die NX-01 am Ende. Lorian ist aber überzeugt, dass die Mission in jedem Fall gescheitert ist. Er macht sich selbst Vorwürfe, für den Tod von Millionen Menschen verantwortlich zu sein. Einst gab er Archer an dessen Sterbebett das Versprechen, die sieben Millionen Opfer zu retten. Als die Xindi-Sonde gestartet wurde, hätte er sie durch eine Kollision mit der Enterprise aufhalten können. Allerdings zögerte er einen Moment zu lange, weil seine Crew dabei getötet worden wäre. Die Sonde entkam und Lorian schwor sich, sein Gefühle nie mehr Oberhand gewinnen zu lassen. Archer öffnet die Zellentür. Er stellt klar, dass er den Subraumkorridor benutzen wird. Allerdings würden seine Erfolgschancen steigen, wenn sie zusammenarbeiten würden. Zur gleichen Zeit besucht T'Pol ihr greises alter Ego. Es gibt Unklarheiten bei der Modifikation. Die alte T'Pol gibt ihr die Pläne für ein Gerät, dass die Probleme löst. Sie spricht die junge T'Pol auf ihren momentanen Gesundheitszustand an und erklärt schießlich, dass ihr junges Ich für immer mit ihren neugewonnenen Gefühlen leben muss. Die alte rät der jungen T'Pol, sich mit ihnen abzufinden. Außerdem könne Trip ihr im Umgang mit den Gefühlen helfen, wenn sie ihm vertraue. In jedem Fall soll die junge T'Pol ihrem Herzen folgen.

Schließlich fliegt die Enterprise in den Nebel. Sofort fällt der Bildschirm aus. T'Pol entdeckt mehrere Sensorgeister, Reflektionen der NX-01. Leider werden sie von den Außerirdischen schnell entdeckt. Drei Schiffe greifen die Enterprise an. Reed kann vorerst nicht zurückschießen, da die Zielsensoren durch den Nebel gestört werden. Schließlich kann er die Gegner aber erfassen. Archer gibt Lorian ein Signal, woraufhin die zweite Enterprise, welche die ganze Zeit unter der originalen NX-01 als vermeindliche Reflektion getarnt mitflog, ausbricht und das Feuer eröffnet. Gemeinsam können die beiden Schiffe das feindliche Führungsschiff ausschalten. Die anderen beiden ziehen sich zurück. Plötzlich verliert die Original-Enterprise an Geschwindigkeit. Der Antrieb wurde beschädigt. Zu allem Überfluss gruppieren sich die Außerirdischen mit Verstärkung neu. Lorians Enterprise beginnt, die originale mit einem Traktorstrahl zum Korridor zu ziehen. Allerdings sind die Piraten schneller. Die Original-Enterprise wird beschädigt. Lorian lässt Archers Schiff den letzten Schwung richtung Korridor mitgeben und greift dann die Außerirdischen an. Während die zweite Enterprise einiges einstecken muss, erreicht die NX-01 den Korridor. Auf der anderen Seite stellt Archers Crew fest, dass sie keinen Zeitsprung gemacht haben. Alles ist nach Plan verlaufen.

Fünf Stunden später ist die zweite Enterprise immernoch nicht eingetroffen. T'Pol bezweifelt, dass sie den Angriff der Piraten überlebt hat. Archer ist aber anderer Meinung. Er vermutet, dass sie aus der Zeitlinie gelöscht wurden, da die Enterprise nicht in der Vergangenheit landete. T'Pol hält entgegen, dass sie sich immernoch an ihre Nachfahren erinnern können. Das Gespräch wird unterbrochen, als Degras Schiff eintrifft und andockt…

Analyse

Vier Folgen bleiben uns noch bis zum großen Finale dieser Staffel und es scheint, als hätten wir mit "E²" (Org. "E²") noch ein letztes Mal tief Luft geholt, bevor es ab nächster Woche so richtig rund geht. Denn obwohl auch diese Woche die Action nicht zu kurz kommt, stehen erneut eher die Charaktere im Vordergrund. Außerdem gibt es keinen nennenswerten Fortschritt im Xindi-Handlungsbogen.

Das Grundkonzept von "E²" (Org. "E²") erinnert ohne Zweifel an die DS9-Folge "Kinder der Zeit" (Org. "Children of Time"). Damals trafen Sisko und die Crew der Defiant ebenfalls ihre Nachfahren. Die DS9-Folge hatte sich sehr intensiv mit dem moralischen Dilemma befasst, ob die Defiant den Zeitsprung absichtlich durchführt, damit ihre Kinder auch geboren werden, oder ob sie dank neuer Informationen nach Hause fliegen, wodurch ihre Kinder nie existieren würden. Diese Frage scheint sich in "E²" (Org. "E²") niemand zu stellen. Erst ganz zum Schluss, als Archer & Co. erfolglos auf die zweite Enterprise warten, kommt dem Captain die Idee, dass sie vielleicht aus der Zeitlinie ausgelöscht wurden. Eine eindeutige Antwort, ob dies wirklich eingetreten ist, bleibt aber aus. Das moralische Dilemma bleibt somit völlig außen vor, allerdings hat dies die Vorgängerserie auch schon zur Genüge diskutiert. Bei Enterprise konzentriert man sich umso mehr auf die Konsequenzen der neugewonnenen Erkenntnisse. Beispielsweise erfahren die Crewmitglieder teilweise, wen sie einst geheiratet haben (werden?). Vor allem in der Trip/T'Pol-Beziehung tut sich hierbei einiges. Tucker scheint recht erfreut über die Aussicht zu sein, T'Pol einmal zu heiraten. Er sieht die Sache recht locker und versucht eher ungezwungen mit der Vulkanierin darüber zu reden. Diese ist aber deutlich weniger begeistert und blockt ab, wo sie nur kann. Es Bedarf erst einer Unterredung mit ihrem alten Ich, um ihre Augen zu öffnen. T'Pol wird offenbart, dass sie aufgrund ihrer Trellium-Sucht für immer mit ihren Gefühlen leben muss. Dies ist eine Offenbarung, die auf die Entwicklung des Charakters in einer möglichen vierten Staffel sicher schweren Einfluss hätte. Allerdings glaube ich nicht, dass sie tatsächlich für immer die volle Bandbreite ihrer Emotionen erleben müsste. Immerhin muss man bedenken, dass die Enterprise der alternativen Zeitlinie nie nach Vulkan fliegen konnte. Dort könnte man T'Pol ja vielleicht helfen. Vorerst bleibt das aber Zukunftsmusik.

Offensichtlich beginnen die Autoren wieder das alte Duo Hoshi/Travis zu entdecken. In den letzten paar Folgen gab es jedes Mal eine kleine private Szene zwischen den beiden, was ich sehr begrüße. Im Gegensatz zu T'Pol und Trip müssen wir hier aber nicht mit einer sich anbahnenden Liebesbeziehung rechnen, vielmehr sind sie einfach richtig gute Freunde und geben – wie schon in manchen Folgen der ersten beiden Staffeln – einen kleinen Einblick in den normalen Menschen des 22. Jahrhunderts. So geschieht es auch dieses Mal, als sich die beiden über ihre zukünftigen Nachfahren unterhalten. Für etwas Humor sorgt dann noch Reeds Auftritt. Hier wäre ich auch gespannt, ob sich in zukünftigen Folgen vielleicht seine Einstellung ändert. Bei der Verteilung der Partner lohnt sich ein kleiner Blick ins Detail. Glücklicherweise hat man Phlox und Mayweather nicht irgendwen an die Seite gestellt. Ersterer heiratet die MACO-Soldatin Amanda Cole, welche in "Der Vorbote" (Org. "Harbinger") einen heißen Flirt mit Trip hatte. Mayweathers Traumfrau wird ebenfalls eine MACO, Corporal McKenzie, die wir in "Die Anomalie" (Org. "Anomaly") zu Gesicht bekamen. Nebenbei wurde wieder, wie auch letzte Woche in "Die Vergessenen" (Org. "The Forgotten"), Crewman Rostov mehrfach erwähnt. Ich finde es wirklich begrüßenswert, dass man bekannte Namen verwendet, zu denen der regelmäßige Zuschauer auch ein Gesicht kennt. Jetzt sollte man diese Gesichter vielleicht auch noch mal wieder zeigen.

Positiv:

  • Bezüge zu früheren Folgen/Charakteren
  • Rückkehr des Travis/Hoshi-Duos

Negativ:

  • keine Bewegung im Xindi-Handlungsbogen
  • Story kratzt teilweise an der Grenze zur Belanglosigkeit

Wertung

Alles in allem haben wir es bei "E²" (Org. "E²") glücklicherweise nicht, wie viel zu oft im Laufe der zweiten Staffel geschehen, mit einem lauen Aufguss einer früheren Star Trek-Folge zu tun. Auch wenn das Grundkonzept bekannt ist, geht man die Thematik von einer anderen Seite an. Trotzdem ist die Episode nicht unbedingt ein Highlight und erhält sechs von zehn Punkten. Die Story hat ihre netten Stellen droht aber teilweise auch in Richtung Langeweile abzudriften. Ansonsten entwickelt sich vor allem die Trip/T'Pol-Beziehung interessant weiter. Die Xindi nehmen sich eine kleine Pause. Sie werden aber wieder kommen und zwar nächste Woche in "Der Rat" (Org. "The Council")…

Review von Bernd Paulus

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