2.19 Lebensanzeichen
Lifesigns

· Guide Voyager
Autor

voy2x19Als eine sterbende Vidiianerin direkt zur Krankenstation gebeamt wird, beginnt für den Doktor ein Wettlauf mit der Zeit, um die junge Frau zu retten. Mit brillianter Initiative erschafft er ein Hologramm von ihr und bittet Torres um die Spende von klingonischem Körpergewebe, um dem leblosen Körper zu helfen. Aber dann ändert sich die Situation.

Fakten

  • Erstausstrahlung USA: 26.02.1996
  • Erstausstrahlung BRD: 16.08.1997
  • Produktionsnummer: 136
  • Story:
  • Drehbuch: Kenneth Biller
  • Musik:
  • Regie: Cliff Bole  
  • Sternzeit: 49504.3
  • Jahr: 2372

Hauptdarsteller

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Gastdarsteller

Weitere Auftritte der Gastdarsteller

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Michael Spound
VOY 2×17 "Der Flugkörper" – Lorrum
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Zusammenfassung

Tom erscheint mal wieder ein wenig zu spät zu seiner Schicht und erzählt Harry, er musste Fähnrich Wildman noch im Turbolift behilflich sein. Harry nickt in Richtung Chakotay, der eine Bemerkung über die nachlässige Arbeitsweise von Tom macht. Tom beantwortet dies nicht so wie er eigentlich möchte. Die Diskussion über die Nachlässigkeiten von Tom werden durch die Entdeckung eines vidiianischen Schiffes beendet, auf welchem man die schwachen Lebenszeichen einer Frau scannt. Per Transporter wird die Vidiianerin auf die Krankenstation gebracht. Der Doktor entdeckt an ihrem Kopf ein Implantat, welches sie eventuell am Leben hält, zur Zeit nicht richtig funktioniert, ihm und Kes die Möglichkeit gibt ihre Gedächtnisengramme in den Computer der Voyager zu laden und dadurch ein holographisches Abbild von ihr zu erzeugen, welches von der Fresszellenkrankheit nicht befallen ist.

Persönliche Anmerkung:
Der Aufbau der Vidiianerin ist eine ganz nette FX, beginnend mit den Knochen, über das Muskelgewebe, bis hin zur Haut und der Bekleidung.

Chakotay berichtet Kathryn über die Fortschritte des Doktors, und bevor er sie wieder verlässt bringt er noch seine Sorgen über Tom zum Ausdruck. Kathryn bestätigt ihm ihr vollstes Vertrauen in ihn, dass er die Situation bewältigen wird.

Auf der Krankenstation ist die holographische Vidiianerin erwacht. Als sie mit offenem Mund ihr Aussehen bestaunt und dies für ein Wunder hält, plappert der Doktor los, dieses Wunder sei nur seinen ausgezeichneten Fachkenntnissen zu verdanken. Die Vidiianerin beginnt zu weinen, was den Doktor verwundert und er sie deswegen fragt, warum sie weinen würde. Sie hatte sich selbst noch nie auf diese Art und Weise gesehen, da sie schon zu lange krank ist. Der Doktor erläutert ihr die Beschränkungen ihres neuen Aussehens, und sie müssen nach einem Mittel gegen die Fresszelle forschen, um den Zerfall ihres richtigen Körpers zu verlangsamen. Sie schaut auf ihre tatsächliche Hülle, die von dem Doktor in Stasis versetzt wurde, und erschaudert. Zwischen den Beiden kommt es zu einem Gespräch, bei dem sie ihm sagt, die ersten Anzeichen der Fresszelle wären bei ihr im Alter von sieben Jahren aufgetreten. Der Doktor fragt nach, warum sie mit ihrer schweren Krankheit noch in der Gegend herumreisst. Sie hatte eine Kolonie der Vidiianer besucht und war schon kränker gewesen als sie dachte. Deswegen hatte sie den Rückflug auch nicht geschafft. Sie fragt den Doktor nach seinem Namen, der aber immer noch keinen Namen hat. Ihr Name ist Denara Pel, und sie ist ebenfalls ärztin. Der Doktor bietet ihr seine Hilfe bei der Behandlung der Krankheit an.

Als B'Elanna von den Vidiianern in ihre menschliche und klingonische Hälfte getrennt wurde, dachten die Vidiianer damals in dem klingonischen Teil den Schlüssel zur Behandlung der Fresszellenkrankheit zu finden. B'Elanna konnte damals aber gerettet und in ihr ursprüngliches Genom zurückverwandelt werden, bevor die Tests der Vidiianer beendet waren. Der Doktor möchte mit ihr ähnliche Experimente durchführen, und beschreibt Diese in einer medizinischen und unsympathischen Art und Weise. B'Elanna ist natürlich gegen dieses Tests, bis Denara den Raum betritt und sich für die Untaten ihres Volkes bei ihr aufrichtig entschuldigt. Sie verspricht B'Elanna, sie würde nichts gegen ihren Willen unternehmen. Denaras Mitleid rettet die Situation und B'Elanna stimmt schliesslich zu, sich einen kleinen Teil ihres Gehirngewebes entnehmen zu lassen. Als die Tests beginnen, prahlt der Doktor vor Denara mit seinen medizinischen Fähigkeiten. Er erwähnt Dr. McCoy und ein Verfahren das von McCoy entwickelt und von ihm perfektioniert wurde. Auch empfiehlt er eine temporäre Abschaltung ihrer Holomatrix, um die Komplikationen minimal zu halten. Denara möchte ihren neuen Körper aber noch weiterhin geniesen, da sie das erste Mal seit Jahren schmerzfrei ist. Sie möchte die Krankenstation verlassen, was aber durch die Begrenzung durch die Holoprojektoren nicht möglich ist, wie ihr der Doktor erklärt. Denara beginnt etwas medizinisches zu lesen, was sie ziemlich zu langweilen scheint, als der Doktor eine Idee hat.

Kurz darauf sitzen die Beiden in der Simulation von Sandrines Bar an einem Tisch. Tom und Harry sind ebenfalls hier und spielen Billard. Neelix begrüsst die Beiden und stellt sich Denara vor und der Bar-Gigolo fordert Denara zum tanzen auf. Der Doktor scheucht die Beiden weg, und er und Denara unterhalten sich über das Leben der Vidiianer. Nicht alle Vidiianer sind von der Fresszelle befallen.

Persönliche Anmerkung:
Dies ist irgendwo auch logisch. Wenn die Fresszelle die Vidiianer schon vor hunderten von Jahren befallen hat, wäre die Spezies wohl mittlerweile ausgestorben, wenn es nicht immune Personen geben würde.

Die Beiden unterhalten sich jetzt über das Programm des Doktors. Er erwähnt, er sei nach dem Abbild von Dr. Louis Zimmermann erschaffen worden, der ihn auch programmierte. Aus mehreren Gründen hat er aber immer noch keinen Namen. Alle von ihm bisher gewählte Namen hinterliessen bei ihm schlimme Erinnerungen, sei es Schweitzer, welchem ihm Freya gab, die dann in seinen Armen starb, oder auch Zimmermann selbst, mit dem er immer noch schlechte Erinnerungen an einen Fehler in seinem Programm verbindet. Denara gibt ihm einen Namen und nennt ihn ab jetzt Schmullus, nach ihrem Lieblingsonkel. Der Doktor spricht den Namen ein paar Mal aus und er gefällt ihm.

Die Beiden lassen sich zurück auf die Krankenstation transferieren, wo der Doktor sie erneut zu einer Deaktivierung ihrer Matrix drängt. Denara bedankt sich bei ihm für den schönen Ausflug, auch gegen seine Proteste, sie sei seine Patientin und nicht seine Verabredung. Sie nennt ihn noch ein paar Mal Schmullus und deaktiviert sich dann selbst für die Nacht.

Es ist Essenszeit an Bord der Voyager und Chakotay nähert sich einem naschenden Tom. Er spricht ihn auf die Vernachlässigung seiner Pflichten an und möchte von ihm wissen, ob er ihm irgendwie helfen kann. Tom erwidert, Chakotay sei sein Problem. Er würde ihn nicht seine Arbeit machen lassen, und ihm nicht den Spielraum gewähren, den man in seiner Position benötigt. Chakotay weisst ihn daraufhin zurecht, da er sich von ihm nicht sagen lassen wird, wie er seine Arbeit zu erledigen hat. Die Stimme von Tom wird um einiges lauter, als er Chakotay sagt, er solle doch gefälligst mit jemand anderem im Kasino reden, der seine Meinung teilen würde. Tom bittet um die Erlaubnis wegtreten zu dürfen, als Jonas interessiert zu den Beiden schaut.

Jonas kontaktiert wieder die Kazon und bitter erneut mit Seska sprechen zu dürfen, was ihm aber wieder verweigert wird. Sein Kontaktmann zeigt ziemliche Missachtung für ihn, wird den Kontakt aber auch weiterhin aufrecht erhalten, solange er für die Kazon von Nutzen ist.

Persönliche Anmerkung:
Bei den ganzen missglückten Versuchen von Jonas mit Seska zu sprechen, könnte man langsam der Meinung sein, Seska hätte das Patriarchal der Kazon schon längst mit dem Tod bezahlt. Es wundert mich sowieso, dass diese Emanze in den Reihen der Kazon noch am Leben ist, allerdings wäre ein stiller und heimlicher Tod wohl kaum im Sinne der Geschichte.

Jonas erhält von dem Kazon den Befehl, sich auf die Sabotage des Warpkerns vorzubereiten. Jonas verweigert die Kooperation, da er die Voyager nicht zerstören möchte. Wenn er nicht bald mit Seska sprechen kann, wird er den Kontakt mit den Kazon einstellen. Er beendet die Verbindung ohne die Antwort abzuwarten.

Kes betritt die Krankenstation, während der Doktor gerade eine Selbstdiagnose durchführt. Er hat das Gefühl etwas würde nicht mit ihm stimmen, und Kes fragt nach den Symptomen. Er kann sich nicht mehr richtig auf seine Arbeit konzentrieren, was Kes zu der Bemerkung zwingt, er würde sich von Denara angezogen fühlen. Dies sei unmöglich, da es in seiner Programmierung nicht vorgesehen ist, so der Doktor. Kes kontert, seine Programmierung ist anpassungsfähig, was er auch zugibt, er sich aber nicht in dieser Weise anpassen will. Kes ist auf jeden Fall erfreut über seine Entwicklung und drängt ihn diesem Pfad zu folgen, natürlich mit ihrer Unterstützung.

Als sie das nächste Mal an der schwachen realen Denara arbeiten, sagt der Doktor ihr, er fühlt sich zu ihr hingezogen und möchte wissen, ob es ihr genauso geht. Kes ist erschreckt darüber und Denara ist sprachlos. Sie sollen ihre Verbindung doch lieber auf eine professionelle Art und Weise sehen, ist Denaras Antwort. Der Doktor reagiert darauf verletzt und murmelt die nächsten zu erledigenden Verfahren, während er in Gedanken versunken ist. Schliesslich lässt er Kes und Denara in der Krankenstation allein, um sich Rat bei Tom zu holen.

Kes und Denara unterhalten sich, wobei klar wird, dass Denara über das Geständnis des Doktors verblüfft ist. Sie hätte niemals erwartet, dass nach einem Leben voller durch die Fresszelle entstandener Probleme, sie jemals jemand attraktiv finden oder sich sogar in sie verlieben würde. Kes ist für solche Sachen genau die richtige Person. Sie sagt Denara welche positiven Eigenschaften sie in ihr sieht und das es dem Doktor nicht anders gehen würde. Allerdings sei Denara nicht besonders gut im akzeptieren von Komplimenten und sie müsse lernen ihr Leben positiver zu sehen.

In der Zwischenzeit erhält der Doktor von Tom einen Schnellkurs darüber, wie man das Herz einer Frau gewinnt, wozu man scheinbar die Vordersitze eines 57er Chevrolets benötigt, der auf einem Gipfel geparkt ist, von dem man die abendliche Skyline einer Stadt überblicken kann, während im Hintergrund romantische Musik läuft.

Tom erscheint schon wieder zu spät zu seiner Schicht, aber dieses Mal ist sein Arbeitsplatz schon besetzt. Von Chakotay erhält er die Auskunft, er würde heute nicht benötigt werden. Tom schaut zu Kathryn, die nur mit den Schulter zuckt und Tom darüber informiert, dass Chakotay ihre volle Unterstützung hat. Tom möchte wissen wann er wieder zum Dienst erscheinen soll. Chakotay erwidert, wenn er erwachsen geworden ist, nimmt seinen Arm und möchte ihn zum Turbolift führen. Tom stösst Chakotay aber weg, worauf Kathryn den Befehl an Tuvok erteilt, Tom in das Gefängnis zu eskortieren.

Jonas hat seinen Wunsch endlich erfüllt bekommen. Auf seinem Monitor ist Seska, die mitteilt, sie hätte alle seine Nachrichten erhalten und er wäre sehr hilfreich gewesen. Jonas gefällt die Idee die Voyager zu beschädigen oder sie in eine Falle zu führen noch immer nicht, aber Seska ist unnachgiebig. Sie möchte ihr Kind nicht auf einem Schiff der Kazon gebären, und sie hat die feste Absicht die Voyager zu übernehmen und Kathryn und die Anderen leiden zu lassen. Wenn Jonas sich gegen sie stellen würde, würde auch er nach der übernahme zu leiden haben. Seska benutzt das alte Spiel von Zuckerbrot und Peitsche. Nachdem sie ihn genug verbal attackiert hat, wird ihre Stimme wieder zuckersüss und sie sagt ihm, was sie von ihm möchte. Man erfährt ein wenig über ihren Plan und dass die Voyager gezwungen werden soll, zu dem Planeten Hemakkek zu fliegen.

Auf der Krankenstation trägt der Doktor in sein Logbuch ein, dass sie eine Art genetischen Transfer an Denara durchgeführt haben, um die schlimmsten Symptome ihrer Krankheit zu heilen. Dabei ist aber etwas schief gegangen; der Körper von Denara hat die fremden Gene abgelehnt. Der Doktor ist ausser sich und möchte den Grund für diesen Fehlschlag wissen. Er findet heraus, dass eine falsche Spritze benutzt wurde und macht sich auf die Suche nach der Richtigen. Er möchte eine Untersuchung über jeden einleiten, der in den letzten paar Stunden auf der Krankenstation war und wissen, wer und warum jemand Denara verletzen möchte.

Denara gibt schliesslich zu, dass sie dafür verantwortlich ist. Sie kann den Gedanken nicht ertragen, wieder in ihren verwüsteten Körper zurück zu kehren. Der Doktor kann ihre Beweggründe nicht verstehen. Wenn ihr realer Körper stirbt, wird auch ihre holographische Matrix zerstört werden. Das ist Denara aber egal. Sie hat lieber ein kurzes und schmerzfreies Leben in dem holographischen Körper als wieder in ihren zerstörten Körper zu müssen. Der Doktor findet dies unlogisch und schmerzend; er möchte sie nicht verlieren und bittet sie nicht zu sterben. Es ist offensichtlich, dass sich der Doktor in Denara verliebt hat.

In Sandrines Bar steht ein einsamer Doktor herum, als sich die Tür öffnet und eine reale und von der Fresszelle gezeichnete Denara einrtritt. Der Doktor streichelt über ihr Gesicht, bevor er ein Tanzprogramm aktiviert und die Beiden zärtlich miteinander tanzen.

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