4.10 – Daedalus
Daedalus

Star Trek Enterprise, Episode 4.10: Daedalus (Daedalus)Der Erfinder des Transporters, Emory Erickson, kommt an Bord der Enterprise und stellt Captain Archer seinen neuesten Plan vor: eine "Subquantum Teleportation". Er ist überzeugt davon, dass diese Teleportations-Methode Raumschiffe überflüssig machen wird. Aber wie sich im Laufe der Handlung herausstellt, ist der Grund für seinen Besuch mehr als nur Forschung.

Fakten

  • Erstausstrahlung USA: 14.01.2005 (UPN)
  • Erstausstrahlung BRD: 16.04.2006 (Sat.1)
  • Produktionsnummer: 086
  • Story: Manny Coto
  • Drehbuch: Alan Brennert & Ken LaZebnik
  • Musik:
  • Regie: David Straiton  
  • Missionsdatum: Unbekannt

Hauptdarsteller

  • Scott Bakula als Captain Jonathan Archer
  • Jolene Blalock als Commander T´Pol
  • Connor Trinneer als Lieutenant Commander Charles "Trip" Tucker III
  • Dominic Keating als Lieutenant Malcolm Reed
  • Linda Park als Fähnrich Hoshi Sato
  • Anthony Montgomery als Fähnrich Travis Mayweather
  • John Billingsley als Dr. Phlox

Gastdarsteller

Wissenswertes

Zusammenfassung

Die Crew der Enterprise erwartet Emory Erickson, den Erfinder des Transporters, an Bord. Dieser ist Trips Idol, weshalb der Ingenieur entsprechend angespannt ist. Archer sieht die Sache deutlich gelassener. Sein Vater war mit Erickson eng befreundet, weshalb die beiden sich sehr gut kennen. Entsprechend innig fällt wenig später die Begrüßung des Wissenschaftlers und seiner Tochter Danica, ebenfalls Wissenschaftlerin, aus.

In der Messe trifft Trip auf T'Pol. Diese liest gerade in der Kir'Shara. Trip hat das Gefühl, die Vulkanierin wolle den Tod ihrer Mutter verdrängen, indem sie sich ins Lesen vertieft, und bietet seine Hilfe an. T'Pol macht ihm aber klar, dass es ihr gut geht. Etwas später erläutert Dr. Erickson seinen Plan. Er arbeitet derzeit an der "Subquanten-Teleportation", einem Transporter dessen Reichweite Raumschiffe überflüssig machen könnte. T'Pol merkt an, dass die Vulkanier sich schon erfolglos mit dieser Technologie befasst haben. Erickson entgegnet, dass er auch bei der Entwicklung des originalen Transporters Schwierigkeiten zu überwinden hatte. Er musste seinen Preis bezahlen und sitzt mittlerweile im Rollstuhl. Doch für ihn war es die Sache wert. Nun will der Erfinder die nächste Stufe meistern.

Schließlich erreicht die Enterprise das "Ödland", ein Raumgebiet, weitab von Zvilisationen und Planetensystemen. Hier sollen die Transportertests durchgeführt werden. Trip und Erickson installieren die experimentelle Transportertechnologie. Diese wird sehr viel Energie benötigen. Nachdem Erickson ein wenig erzählt hat, möchte Trip einen genaueren Blick auf die neue Technik werfen. Der Erfinder lässt dies aber nicht zu. Zur gleichen Zeit führt Archer Danica durch die Enterprise. Aufgrund ihres regen Interesses wundert sich der Captain, dass Danica nicht der Sternenflotte beigetreten ist. Sie erklärt, sie müsse auf ihren Vater aufpassen. Emory habe den Tod ihres Brudes Quinn immernoch nicht überwunden. Dieser war vor 15 Jahren bei einem Transportertest verunglückt. Danica hofft, dass ihr Vater nach dem erfolgreichen Test wieder in die Zukunft blicken kann. Johnathan rät ihr, etwas mehr an sich selbst zu denken.

Danica geht ins Quartier ihres Vaters, wo sie Emory eine Spritze gegen seine Beschwerden gibt. Erickson bemerkt ihre schlechte Laune und versucht, sie aufzumuntern. Ihre Anwesenheit auf der NX-01 sei Grund zum Optimismus. Danica findet es nicht gut, die Leute anzulügen. Emory ist aber überzeugt, dass sie niemandem trauen könnten, nicht einmal John Archer. Danica kann dies nicht glauben, doch Emory macht ihr klar, dass der Captain nicht auf ihrer Seite sei. Unterdessen arbeiten Reed und Ensign Burrows in der Waffenkammer, als plötzlich das Licht ausgeht. Auf der Brücke bemerkt T'Pol eine Anomalie nahe der Waffenkammer. Reed und Burrows sehen sich um. Hinter Burrows taucht ein Energiewesen auf und attackiert den jungen Ensign. Reed kann ihm nicht mehr helfen.

T'Pol und Archer informieren die Ericksons über den Tod des Ensigns. Er starb an einer starken Dosis Delta-Strahlung. T'Pol hofft, dass Emory ihnen bei der Aufklärung helfen kann. Immerhin hat der Erfinder schon früher Zeit im "Ödland" zugebracht. Erickson erklärt aber, er habe noch niemals etwas ähnliches gesehen. Dann lässt er sich von Danica in sein Quartier bringen. Seine Tochter ist aufgebracht. Sie fühlt sich für Burrows Tod verantworlich und will Archer die Wahrheit sagen. Emory erinnert sie daran, dass sie Quinn wieder zurückholen wollen. Er ist überzeugt, dass sein Sohn noch lebt, befürchtet aber, dass Archer sie aufhalten könnte. Immerhin versichert er, dass niemand mehr sterben würde.

Etwas später beginnt der erste Test. Eine Sonde wird 40.000 km weit gebeamt – ein neuer Rekord – und beginnt Daten zu senden. Trip will in die Messe gehen, um zu feiern. Erickson lehnt ab. Er will lieber die eintreffenden Sensordaten auswerten, und zwar alleine.

Trip stattet Archer einen Besuch ab. Er hat bemerkt, dass Ericksons Test deutlich weniger Energie benötigt, als der Erfinder angibt. Archer sieht darin kein Problem, doch Trip befürchtet, dass Erickson nicht ganz ehrlich zu ihnen ist. Der Captain ist ebenfalls besorgt. Laut Sternenflottenaufzeichnung traf Ericksons Forschungsschiff vor fünf Jahren im Ödland ebenfalls auf eine Anomalie. Trotzdem gibt der Erfinder an, nie davon gehört zu haben. In diesem Moment meldet sich T'Pol. Sie hat eine zweite Anomalie auf dem C-Deck entdeckt. Archer geht mit einem Team hinunter und beginnen die Gegend abzusuchen. Schließlich finden er und T'Pol das Energiewesen. Als es an ihnen vorbeischwebt, streift es die Hand der Vulkanierin.

Auf der Krankenstation behandelt Phlox T'Pols Hand. Glücklicherweise ist die Verletzung minimal. Die Vulkanierin konnte das Wesen scannen und Bilder machen. Archer und Trip betrachten diese etwas genauer. Durch ein wenig Bildbearbeitung erkennt der Captain in der Anomalie Quinn Erickson.

Archer geht mit dem Bild zu Emory. Dieser gesteht daraufhin, dass sein einziges Ziel darin besteht, seinen Sohn zu retten. Er hatte dessen Transportersignal bei einem Testlauf des Subquanten-Transporters verloren. Emory musste erkennen, dass der Subquanten-Transporter nicht funktionieren kann. Das Konzept ist ein Fehlschlag. Archer kann nicht glauben, dass Emory seinen Sohn trotzdem einen Test durchführen ließ. Erickson erklärt, dass er an seine alten Erfolge anknüpfen wollte und daher zu unvorsichtig an die Sache ging. Nun sieht er aber eine Chance, seinen Sohn zu retten. Dessen Transportersignal ist im Ödland gefangen und taucht in regelmäßigen Abständen auf. Emory hofft, es auffangen zu können. Archer ist von Ericksons Vertrauensbruch schwer enttäuscht, sieht er in dem Erfinder doch fast schon einen zweiten Vater. Trotzdem kann er dessen Hilfegesuch nicht einfach ausschlagen.

Der Captain informiert Trip und T'Pol über die neue Lage und weist sie an, Erickson nach besten Kräften zu unterstützen. Trip ist dagegen. Er findet, sie sollten das Ödland verlassen, bevor noch mehr Crewmitglieder verletzt werden. Auch T'Pol äußert Zweifel. Archer ist sich des Risikos bewusst, will Emory aber noch einen Tag Zeit geben. Außerdem sind sie nun vor Ort und können Quinn nicht einfach zurücklassen. Nach 15 Jahren wird das Transportersignal bald zu schwach sein, um es wieder aufzufangen. Kurz darauf machen sich Trip und Erickson wieder an den Umbau des Transporters. Tucker macht keinen Hehl aus seiner Ablehnung gegenüber Ericksons Taten. Er hält es für unverantworlich, die Leben der gesamten Crew so leichtfertig zu riskieren.

Unterdessen besucht Danica Captain Archer. Sie entschuldigt sich für ihr vorheriges Verhalten. John macht ihr Mut. Er hofft darauf, ihren Bruder retten zu können. Derweil bringt T'Pol Trip Daten in den Maschinenraum. Der Chefingenieur lädt sie zur nächsten Filmnacht ein, um sie mal wieder auf andere Gedanken zu bringen. Die Vulkanierin lehnt aber ab. Sie will lieber die Kir'Shara weiterlesen. Trip versteht nicht, weshalb sie sich derart von der Crew abschottet. T'Pol blockt die Diskussion aber ab und geht.

Archer bringt Erickson in den Hangar. Wie vorausberechnet, wird es dunkel und die Anomalie erscheint. Emory glaubt seinen Sohn gefunden zu haben. Als das Energiewesen aber durch die Wand schwebt, explodiert dort ein EPS-Knoten. Archer kann Erickson gerade noch zur Seite ziehen. Daraufhin rät Trip dem Captain erneut, die Gegend zu verlassen. Immerhin hätte die Anomalie auch einen Torpedo zur Explosion bringen können. Archer lässt aber immernoch nicht mit sich reden. Er befiehlt Trip im schärfsten Ton, weiterzumachen. Dann geht Archer zu Erickson. Dieser konnte im Hangar immerhin einige Scans durchführen. Wenn Quinn in drei Stunden wieder auftaucht, wird er ihn mit dem Transporter erfassen können. Emory entschuldigt sich für die Umstände, die er Archer bereitet. John entgegnet, dass sie hoffentlich etwas Gutes daraus machen werden.

Drei Stunden später ist es endlich soweit. Die Anomalie erscheint wieder und Erickson kann sie erfassen. Quinn materialisiert sogar allmählich auf der Transporterplattform, doch er ist noch längst nicht zurück. Während Erickson verzweifelt versucht, seinen Sohn zu retten, führt Phlox einen Scan durch. Er erkennt, dass Quinns Zellen stark angegriffen sind. Der Ingenieur wird innerhalb von Sekunden sterben sobald er materialisiert. Emory will dies zunächst nicht wahrhaben, akzeptiert es aber schließlich. Er gibt Energie auf den Transporter und lässt Quinn vollends materialisieren. Dieser bricht zusammen und stirbt in Emorys Armen.

Auf dem Rückweg besucht Archer Erickson in dessen Quartier. Emory ist froh, dass sein Sohn nun nicht mehr irgendwo zwischen Leben und Tod gefangen sei. Immerhin kann er Quinn nun nach Hause bringen. Erickson ist sich auch der Konsequenzen seiner Taten bewusst. Zumindest muss Danica sich von nun an nicht mehr um ihn kümmern.

Phlox untersucht T'Pol auf der Krankenstation. Wie schon eine Woche zuvor, gibt es in ihrem Körper keine Anzeichen für das Pa'nar-Syndrom. T'Pol kann dies nur schwer glauben. Phlox erzählt, dass überall auf Vulkan Pa'nar nun geheilt wird. Dank der Kir'Shara ist die Gedankenverschmelzung nichts Verwerfliches mehr. Die alten Schriften haben offensichtlich einen großen Einfluss auf die vulkanische Gesellschaft. T'Pol geht in den Maschinenraum, um mit Trip zu reden. Sie erklärt ihm, dass sie zur Zeit erst wieder lernen muss, was es heißt, Vulkanier zu sein. Daher braucht sie etwas Zeit für sich selbst. Trip hat Verständnis dafür.

Die Enterprise trifft die S.S. Sarajevo, welche die Ericksons zur Erde bringen wird. Emroy und Danica verabschieden sich und beamen von Bord.

Analyse

Nach den recht aufwändigen letzten paar Folgen war es abzusehen, dass früher oder später auch eine Sparfolge bei Enterprise kommen würde. Grundsätzlich habe ich damit ja kein Problem, denn unter den Sparepisoden gibt es so manchen Diamanten. "Daedalus" (Org. "Daedalus") beweist aber leider, dass der schlechte Ruf dieses Folgentyps nicht unbedingt unbegründet ist.

Wie mittlerweile wohl allgemein bekannt, wurde für die vierte Enterprise-Staffel das Budget pro Folge deutlich gekürzt, weshalb man eigentlich davon hätte ausgehen können, dass der Unterschied zwischen einer Sparfolge und den übrigen Episoden nicht so sehr ins Gewicht fällt. Überdies haben uns die Autoren in der letzten Zeit gezeigt, dass sie das Gewicht der Effekte zurückschrauben können, ohne die Qualität der Folgen wirklich zu beeinträchtigen. Umso mehr verwundert es mich daher, dass "Daedalus" (Org. "Daedalus") insgesamt ziehmlich langweilig daher kommt. Die Story wirkt leider ein wenig zusammengeklaut: Wir haben einen genialen, aber gescheiterten Wissenschaftler, der seinen früheren Erfolgen hinterhertrauert, eine Assistentin (zufällig sogar seine Tochter), die ihn unterstützt, aber ständig am eingeschlagenen Weg zweifelt, ein schiefgegangenes Experiment, welches der geniale Wissenschaftler nun korrigieren will und ein paar sehr persönliche Bande zu einem hochrangigen Crewmitglied (dieses Mal sogar dem Captain selbst). Das sind nur einige Aspekte, die wohl den meisten Zuschauern mehr oder weniger bekannt vorkommen dürften, teilweise sogar in dieser oder einer sehr ähnlichen Konstellation. Immerhin kommen die engen Beziehungen zwischen Archer und den Ericksons recht gut rüber. Überhaupt gefällt mir die Darstellung des Captains in der Folge. Zum einen wird Archer von Erickson, den er als eine Art zweiten Vater sieht, betrogen, hält aber trotzdem an den "Familienbanden" fest. Seine Crew, insbesondere Trip, ist davon aber nicht sonderlich begeistert. Als dem Captain kräftig Gegenwind ins Gesicht bläßt, reagiert er auf eine Art, die wir im Laufe der dritten Staffel nur allzu oft gesehn haben. Er setzt seinen Willen gegen allen Widerstand und mit ziehmlich gereizter Stimme und Mine durch. Dies führt vor allem zu Reibereien mit Trip. Auch wenn ich nach "Cogenitor" (Org. "Cogenitor") mit der Beschwörung möglicher Folgen dieses Streits etwas vorsichtig bin, wirkt Archers Charakterisierung bisher immerhin recht konsequent. Man fühlte sich (mal wieder) teilweise ein wenig an den "dunklen Archer" der dritten Staffel erinnert. Sein Kurs gegen widrige Umstände ist im Vergleich mit den ersten beiden Staffeln auf jeden Fall deutlich härter geworden.

Kurze Lichtblicke erlebt "Daedalus" (Org. "Daedalus") in den wenigen Trip/T'Pol-Szenen. Zum einen wird hier endlich ihre Beziehung wieder etwas ausführlicher thematisiert und weiterentwickelt. Zum anderen sehen wir auch die Auswirkungen der Vulkan-Trilogie. Nachdem in "Kir'Shara" (Org. "Kir'Shara") angedeutet wurde, Suraks Schriften hätten einen enormen Einfluss auf die vulkanische Gesellschaft, zeigt man uns nun glücklicherweise auch, wie diese aussehen: T'Pol verbringt jede freie Minute mit dem Studium der alten Schriften und überdenkt ihre gesamte Lebensphilosophie. Dementsprechend wirkt sie auch etwas verunsichert, vor allem natürlich im Umgang mit Trip. Auch ihre Heilung vom Pa'nar-Syndrom, die T'Pau in der letzten Folge so unerwartet herbeigeführt hatte, kann sie nicht einfach akzeptieren. Deshalb lässt sie sich von Phlox gleich mehrfach untersuchen. Aufgrund dieser Szenen können wir uns auch ein ungefähres Bild davon machen, wie es allen Vulkaniern nach den letzten Enthüllungen wohl gehen wird. Schön, dass das nicht einfach vergessen wird. Trips Reaktion auf T'Pols Verhalten wirkt glücklicherweise recht natürlich und ist auch nachvollziehbar. Er hat logischerweise seine Probleme mit T'Pols Abschottung und zieht zunächst die falschen Schlüsse. Die Szenen zwischen den beiden wirken allerdings niemals kitschig oder übertrieben. Das Ganze entwickelt sich wirklich gut und ich freue mich schon auf die Fortführung dieser Beziehung.

Die schauspielerischen Leistungen der Hauptakteure sind eigentlich durchweg positiv. Die Nebencharaktere haben aber leider keine wirkliche Chance, ihr Können zu beweisen. Einzig Phlox hat eine erwähnenswerte Rolle. Reed hat eine kurze Szene, in der er mit Phasenpistole im Anschlag durch die Waffenkammer pirschen darf, trägt aber nichts Weltbewegendes zur Story bei. Hoshi und Travis wurden nun aber vollkommen zu Statisten degradiert. Dieses Mal hat man ihnen nicht mal eine 08/15-Alibi-Textzeile gegönnt. Sie dürfen nur ein wenig im Hintergrund rumsitzen. So weit ich mich erinnere, gab es das in diesem Ausmaß bisher noch nicht. Für Angehörige der Stammbesetzung würde ich mir da doch bitte etwas mehr wünschen.

Positiv:

  • Archers Charakterisierung
  • Auswirkungen der Vulkan-Trilogie
  • Trip/T'Pol-Szenen
  • schauspielerische Leistungen

Negativ:

  • langweilige Recycle-Story
  • keine Spannungshöhepunkte
  • Hoshi und Travis als textlose Statisten

Wertung

"Daedalus" (Org. "Daedalus") liefert einige gute Charakterisierungen und ein paar nette Szenen zwischen der Stammbesatzung. Die Hauptstory der Folge besticht aber vor allem durch Langeweile. Einen echten Höhepunkt sucht man leider vergebens, da das Schicksal der Ericksons wohl einfach zu wenig echtes Interesse beim Zuschauer auslöst. Es wäre wohl besser gewesen. die Autoren hätten ihr Augenmerk etwas mehr auf unsere Helden gerichtet. Die wenigen guten Szenen, in denen dies passiert, können die Qualität der Episode insgesamt auch nur in geringem Maße anheben. Zusammenfassend verdient sich "Daedalus" (Org. "Daedalus") deshalb gerade mal drei von zehn Punkten. Die Folge ist im Gesamtbild einfach zu belanglos und langweilig. An die Autoren geht daher der Hinweis: "Auch Sparen will gelernt sein." Die Konkurrenz bei Stargate hat das in diesem Serienjahr (8. Staffel SG1 und 1. Staffel SGA) mit ihren Sparfolgen recht eindrucksvoll vorgemacht…

Review von Bernd Paulus

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