Interview mit Star Trek Into Darkness Co-Star Peter Weller, Teil 1

Autor

Peter Weller (STID: Admiral Alexander Marcus)Star Trek-Fans rund um den Globus haben sicher gelächelt, als sich die Nachricht verbreitete, dass der erfahrene Schauspieler Peter Weller als Co-Star in "Star Trek Into Darkness" unterzeichnet hatte. Immerhin ist er ein Favorite des Genres, u.a. mit Filmen wie ich "Unheimliche Begegnung" (Orig.: "Of Unknown Origin") "Buckaroo Banzai – Die 8. Dimension", "RoboCop", "Leviathan", "RoboCop 2", "Naked Lunch", "Screamers", sowie den Serien "Odyssey 5", "Prey" und "Fringe". Und natürlich hatte er zuvor im Star Trek Universum einen Auftritt in der Rolle als der fremdenfeindliche John Frederick Paxton in den Enterprise-Episoden "Dämonen" und "Terra Prime".

In der Tat dachten ein paar Fans zunächst, dass seine damals noch nicht näher benannte Rolle in "Star Trek Into Darkness" vielleicht irgendwie im Zusammenhang mit Paxton stand. Natürlich spielte Weller tatsächlich Admiral Alexander Marcus, den Leiter der Sternenflotte, und war, unter anderem, der Vater von Carol Marcus, gespielt von Alice Eve, der Mentor von Captain Pike (gespielt von Bruce Greenwood), und der Mann, dessen Aktionen dazu führten, dass Khan (gespielt von Benedict Cumberbatch) Rache sucht. Er war außerdem der Fanatiker, der bereit war die Enterprise und ihre Crew zu opfern, um sowohl eine mehr militärisierte Sternenflotte zu bekommen als auch einen Krieg mit den Klingonen anzuzetteln. StarTrek.com führte dieses ehrliche, umfassende und Spoiler gefüllten Interview mit dem Schauspieler und Regisseur Weller.
DailyTrek.de präsentiert euch hier die Übersetzung des ersten Teils.

StarTrek.com: Wie gut kannten Sie die Original Star Trek Serie von früher?

WELLER: Hören Sie, ich muss Ihnen ehrlich sagen, außer dass Leonard Nimoy einer der ersten Freunde war, die ich je in der Branche hatte – mein drittes Engagement ein Spiel war ein Stück war, welches Leonard und ich unter Otto Preminger hatten – ich nie ein Sci-Fi-Fan war. Ich habe fast nie Star Trek gesehen, obwohl ich ihre Intelligenz bewundert habe. Ich war eher eine Art Cop-Thriller von einem Kerl. Der einzige Grund, warum ich "Enterprise" machte, war, weil Manny Coto, mit dem ich bei "Odyssey 5" gearbeitet hatte, nervte und nervte und nervte mich, diese zwei-teiligen Episode zu tun. Er hat mich verführt, indem er sagte: "Es ist der letzte Zweiteiler. Warum machst du es nicht als eine Hommage an Leonard Nimoy." Ich dachte,"OK." Und J.J. Abrams engagierte mich auf einem Parkplatz. Ich liebte "Star Trek" (2009). Ich sah ihn mir an, weil die Leute sagten, es war nicht so viel Science-Fiction, da es eine Geschichte über zwei Freunde war und wie diese Freunde, die Mannschaft, zusammen kommen.. Also, noch einmal ehrlich, ich hab ein wenig von Philip K. Dick gelesen, aber ich habe nie Bradbury oder Asimov gelesen. Meine Lieblings-Science-Fiction-Film auf der Welt ist "Der Tag, an dem Erde stillstand", weil ich denke, dass Robert Wise einen genialen Job damit gemacht hat. Menschen identifizieren mich mit Sci-Fi, weil sie Buckaroo Banzai und Screamers und einige andere Dinge mit Sci-Fi sehen, aber es ist nicht die Science-Fiction, die mich in diesen Projekten haben beteiligen lassen.


StarTrek.com: Können Sie bitte näher auf Ihre Kommentare über Abrams eingehen, als er Sie bat in Star Trek Into Darkness mitzuspielen?

WELLER: Es ist eine bemerkenswerte Geschichte. Meine Frau und ich hatten einen heftigen Streit, als wir mit dem Einschreiben beschäftigt waren. Einschreiben ist einkaufen gehen, damit die Menschen wissen, was Sie in einem Geschäft benötigen. [Anm. d. Red.: Kommt wohl unserem Heiratstisch am nähesten]. Wir wurden mit einer kleiner katholischen Zeremonie in Italien verheiratet, und ich hatte mit dieser ganzen Bürokratie zu tun haben, bin die katholischen Erzdiözese, den Vatikan und so weiter durchgegangen, und all den zivilen Papierkram. Ich wollte nicht all diese Dingen, wie Blumen, Papierservietten, Farben, Musik, blah, blah, blah, aber meine Verlobte überredete mich mit ihr zum Auswählen zu gehen. Ich wusste nicht, was es war. Ich wollte nicht einkaufen. Also bekam ich eine Art der Testosteron-Kernschmelze. Wir können jetzt darüber lachen, aber ich hatte diese wahnsinnige Sache im Auto. Ich stieg aus dem Auto und …

Lassen Sie mich einen Schritt zurückgehen. Ich beendete einen Doktortitel in italienischer Renaissance-Kunstgeschichte an der UCLA und ich hatte noch sechs Monate, um es zu beenden, als ich ein Angebot bekam "Fringe" zu tun, eine Episode der Show. Ich mach nicht gerne einmalige Auftritte in Episoden von irgenwas. Ich habe ein paar von ihnen gemacht, wie Psych, aber sie sind nicht wirklich interessant für mich. Ich würde lange Handlungsbögen machen, aber, ich will kein Snob sein, aber die Arbeit an einer Episode regt mich nicht sonderlich an. Ich habe das Skript in den Mülleimer geworfen. Ich kam nach Hause und meine Frau weinte und sagte: "Du musst das machen. Du musst das machen. "Es ist über diesen Kerl, der einen Streit mit seiner Frau hat. Er steigt aus dem Auto und die Frau stirbt bei einem Autounfall. Ich dachte: "Komm schon, niemand schreibt sowas. Das ist zu viel wie wir, außer, dass niemand gestorben ist, Gott sei Dank. "Ich las es und ich fing an zu weinen. Also habe ich beschlossen, es zu tun.


StarTrek.com: Später waren Sie bei Bad Robot um (Bad Robot Executive) Kathy Lingg zu treffen …

WELLER: Ich habe in den vergangenen Jahren bei einer Menge TV Serien Regie geführt. Ich habe Regie bei "Longmire" und "Sons of Anarchy" geführt und sie hat wirklich meine Laufbahn als TV-Regisseur bei Paramount begonnen. So sprachen wir darüber, dass ich etwas für Bad Robot drehen sollte. Ich sprach mit ihr und sie sagte: "Wir alle liebten Sie in ihrer Episode bei "Fringe". Es war unglaublich." Ich verließ die Sitzung und ging auf den Parkplatz und ich höre diese Stimme sagen: "Hey, Peter." Ich drehe mich um und ich habe keine Ahnung, wie J.J. aussieht. Es sah aus wie ein Fan, der dort stand. Ich sagte: "Ja?" Er sagte: "Ich bin J.J." Also habe ich ihm die Geschichte erzählt, die ich Ihnen gerade erzählt habe. Wir umarmten und küssten uns und ich fuhr nach Hause. Vier Stunden später rief mich mein Agent an und sagte: "Bad Robot will dich zu engagieren." Ich sagte, "Toll, für welche Serie?" Ich dachte, sie wollten, dass ich bei etwas Regie führe. Mein Agent sagte: "Es ist keine Regiearbeit. Es ist eine Schauspielrolle." Ich sagte," Schauspielen, in was?" Er sagte: "Nun, J.J. leiert einen zweiten Star Trek an und er möchte, dass Du einen großen Teil darin spielen, einer der neun großen Rollen." Ich sagte "OK. Sag ihnen, OK." Mein Agent sagte: "Willst du nicht wissen, um wie viel Geld es geht?" Ich sagte: "Nein, ist mir egal, wie viel Geld drin ist." Er sagte: "Nun, normalerweise tust du das." Er sagte: "Willst du nicht zu wissen, worum es geht, was es ist?" Ich sagte: "Nein  Es ist mir egal. Wenn ein Kerl wie J.J. mir auf einem Parkplatz folgt, bin ich dabei. Es spielt keine Rolle, was es ist." Und das war es.

Ende von Teil 1, Teil 2 findet ihr hier.

Das Original-Interview findet ihr hier bei StarTrek.com

Dir gefällt dieser Beitrag? Dann teile ihn doch mit deinen Freunden