2.10 Suspiria
Cold Fire

· Guide Voyager
Autor

voy2x10Die Überreste des Fürsorgers reagieren auf eine externe Energiequelle, wodurch die Voyager zu einer weiteren Phalanx geführt wird. Untersuchungen haben ergeben, daß Ocampa auf der Raumstation leben und diese sich weiter entwickeln als Angehörige der Rasse von Kes. Sie beanspruchen den weiblichen Gefährten des Fürsorgers für sich.

Fakten

  • Erstausstrahlung USA: 13.11.1995
  • Erstausstrahlung BRD: 17.01.1997
  • Produktionsnummer: 126
  • Story: Anthony Williams
  • Drehbuch: Brannon Braga
  • Musik:
  • Regie: Cliff Bole  
  • Sternzeit: 49164.8
  • Jahr: 2372

Hauptdarsteller

[scg_html_voy_cast_s02]

Gastdarsteller

Wissenswertes

  • Der Arbeitstitel der Episode lautete "Cold Flame".

Weitere Auftritte der Gastdarsteller

[scg_html_gary-graham]
[scg_html_norman-large]

Zusammenfassung

Eine kurze Rückblende auf den Pilotfilm wird gezeigt, wie es die Voyager in den Deltaquadranten verschlägt, auf den Fürsorger trifft und dessen Tod erlebt. Der Fürsorger hatte eine Gefährtin, die ihn vor dreihundert Jahren verließ und von der er seitdem nichts mehr hörte.
Das Licht ist gedämpft und die Räucherstäbchen glimmen; Tuvok hat mit Kes eine Gedankenverschmelzung vorgenommen und gibt ihr ihre tägliche Unterrichtsstunde. Die Ocampa haben zweifelsohne mentale Fähigkeiten und Tuvok ist die fähigste Person an Bord des Föderationsschiffes, um die Kräfte von Kes zu trainieren. Tuvok möchte dass sie auf die Stimmen in ihrem Kopf hört und Kes erwidert, sie könne die Gedanken der Besatzung fühlen. Sie soll sich auf eine einzelne Person konzentrieren; Kes findet die Gedanken von Neelix und freut sich darüber, dass sie gerade ihn aus den Gedanken der Besatzung heraus filtern konnte. Es war eine logische Folge, so Tuvok, da ihre Beziehung sie besonders empfindlich für die Gedanken von ihm macht. Neelix ist gerade beim Frisör und beschwert sich darüber, dass er zuviel abgeschnitten hat. Kes beginnt zu kichern und Tuvok unterbricht die Verschmelzung. Am nächsten Tag will er ihr vulkanische Techniken beibringen, mit denen sie ihre "Ausbrüche" kontrollieren kann. Kes protestiert; es war lediglich ein kichern, aber Kichern gehört nicht zu Tuvoks bevorzugten Reaktionen. Kes scheint ein wenig verletzt zu sein, akzeptiert aber seine Anweisungen und verläßt das Quartier in Richtung Krankenstation. Auf der Krankenstation erwartet sie schon der Doktor, der es ihr übel nimmt, dass sie zu spät zu ihren Studien kommt. Kes entschuldigt sich dafür und der Doktor erwidert, er möchte nicht, dass ihre medialen Studien sich mit ihren Medizinischen überschneiden. Dieser Moment wird von einem irritierenden Geräusch unterbrochen, dessen Ausgangspunkt nicht lokalisiert werden kann. Kes und der Doktor begeben sich in einen Bereich der Krankenstation, in der die überreste des Fürsorgers aufbewahrt werden. Die überreste des Fürsorgers vibrieren, aber so plötzlich wie dieses Phänomen entstanden ist, so schnell endet es auch wieder.

Kathryn und B'Elanna sind auf die Krankenstation gekommen, können aber in dem Stein, der einmal der Fürsorger gewesen ist, keine Spur von Leben feststellen. Plötzlich beginnt der Stein wieder zu vibrieren. B'Elanna kann plötzlich mit ihrem Trikorder Spuren von sporozystianischem Leben feststellen. Der Fürsorger wird aber nicht wieder lebendig, sondern seine überreste reagieren nur auf eine andere Lebensform, so Kathryn. Bevor sie die Quelle für diese Reaktion finden können, beendet der Stein wieder seinen "Tanz". Kathryn hat die Idee, die überreste des Fürsorgers zu benutzen, um seine Begleiterin zu finden. Sie könnte die Voyager vielleicht zurück nach Hause bringen.

B'Elanna verbindet den Stein mit den Navigationskontrollen, um die sporozystianischen Lebenszeichen beim nächsten Kontakt lokalisieren zu können. Tuvok ist nach dem damaligen Zusammentreffen mit dem Fürsorger nicht besonders erbaut darüber, wieder auf diese Spezies zu treffen. Der Stein reagiert wieder und sie bekommen einen Kurs, dem sie auch folgen. Nach kurzer Zeit erreichen sie eine Phalanx, die der des Fürsorgers ähnlich ist. Die Phalanx des Fürsorger war allerdings ungefähr zehn Mal so groß und auch nicht mit 2.000 Ocampa bevölkert. Die Voyager versucht die Phalanx zu kontaktieren, was mit sofortigem Beschuß erwidert wird. Auf dem Bildschirm erscheint ein Ocampa und teilt der Besatzung in einem arroganten Ton mit, dass sie hier nicht erwünscht sind. Kathryn kontaktiert Kes deswegen, die zwar verwirrt aber auch erfreut darüber ist, auf andere Ocampa zu treffen. Auf ihrem Heimatplaneten wußte man nicht, dass zuvor andere Ocampa den Planeten verlassen haben. Kathryn möchte Kes mit den Ocampa auf der Phalanx verhandeln lassen, was Kes zwar ziemlich nervös macht, aber sie stimmt trotzdem zu.

Die Voyager ruft die Phalanx erneut und der selbe Ocampa antwortet mit der gleichen Arroganz, bis Kathryn ihm Kes vorstellt. Das Benehmen des Ocampa ändert sich schlagartig und er möchte von Kes wissen, was eine Ocampa auf diesem Raumschiff macht. Kes antwortet darauf nicht, bittet jedoch um die Erlaubnis ein Aussenteam auf die Phalanx senden zu dürfen. Der Ocampa möchte allerdings lieber seine Leute auf die Voyager bringen, was von Kathryn auch akzeptiert wird. Das Gespräch wird beendet.

Eine kurze Zeit später kommt der Ocampa von zuvor, mit einigen Anderen auf der Voyager an und im Konferenzraum beginnt ein Gespräch. Der Name des Ocampa ist Tanis und er hat besorgniserregende Neuigkeiten für Kathryn. Der Voyager eilt ein Ruf voraus, der alles andere als gut ist. Sie hätten den Fürsorger umgebracht, den Kazon den Krieg erklärt und sie würden Planeten wegen deren Ressourcen überfallen. Die Voyager sei ein Schiff des Todes, so ein anderer Ocampa. Chakotay protestiert gegen diese Gerüchte. Auch Kes verteidigt die Besatzung der Voyager; sie haben Sie und Neelix gerettet und sie sind nobler und gütiger Gesinnung. Tanis akzeptiert ihre Meinung, auch wenn er ihr scheinbar nicht glaubt. Er "sagt" ihr auf telepathischem Weg, dass er alleine mit ihr sprechen möchte, und die Diskussion wird fortgesetzt. Danach geht Kes mit Tanis in den hydroponischen Garten, wo er ihr sagt, dass er mittlerweile vierzehn Jahre alt sei. Kes kann dies nicht richtig glauben, da der älteste ihr bekannte Ocampa nur neun Jahre alt wurde. Sie wisse sehr wenig über ihr eigenes Volk, so Tanis. Er spricht weiter über die verschollene Fürsorgerin, die er Suspiria nennt. Kes mag die Bezeichnung "Fürsorger" nicht, da der Fürsorger ihrer Heimatwelt ein Schwächling war, der die Ocampa unterwürfig hielt. Suspiria allerdings sah mehr Potential in den Ocampa, weswegen sie vor dreihundert Jahren eine kleine Gruppe von ihnen mit sich nahm, um ihr brachliegendes mentales Potential zu fördern. Die Ocampa hätten Möglichkeiten, die sich Kes nicht vorstellen könne. Tanis muß wieder zurück auf die Phalanx. Bevor er geht, demonstriert er Kes aber noch seine Fähigkeiten. Alle Blumen im hydroponischen Garten blühen und wachsen plötzlich, worüber Kes sehr erstaunt ist.

Kes informiert Kathryn über ihre Unterhaltung mit Tanis. Sie ist erregt darüber, Mitglieder ihrer eigenen Spezies gefunden zu haben, aber ihre Fähigkeiten erschrecken sie.

Tanis informiert auf der Phalanx irgendjemanden über Kes. Die Stimme einer Frau sagt ihm, er könne Kes behalten, sie möchte das Schiff haben.

Die Ocampa und die Voyager-Offiziere haben sich zum Abendessen getroffen. Tanis erwähnt die Lebensspanne der Ocampa auf der Phalanx, die um einiges größer ist, als die der Heimatweltbewohner. Sein Vater wurde sogar zwanzig Jahre alt. Neelix möchte wissen, ob ihre Technologie auch das Leben von Kes verlängern könnte. Dies ist im Bereich des Möglichen. Tanis redet weiter über Suspiria und die Beziehung zwischen ihr und den Ocampa der Phalanx. Schließlich lädt er Kes dazu ein, zusammen mit den anderen Ocampa auf der Station zu leben. Kathryn findet dieses Thema als Unterhaltung zum Abendessen nicht besonders passend, und die Beiden sollen das Gespräch doch auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Kathryn möchte statt dessen lieber etwas über Suspiria erfahren. Tanis teilt ihr mit, Suspiria würde als reine sporozystianische Energie existieren und nur dann physische Gestalt annehmen, wenn sie mit ihnen in Kontakt treten möchte. Nach dem Abendessen zeiht Tuvok Kathryn ein sporozystianisches Gift, welches an Bord der Voyager entwickelt wurde. Nach dem Gespräch über Suspiria ist Kathryn unentschlossen, aber Tuvok besteht leidenschaftslos darauf, dass das Gift nur eine vorbeugende Maßnahme sei und Suspiria nicht umbringen sondern nur kurzzeitig lähmen würde.

Im Kasino betrachten Kes und Tanis eine Teetasse. Tanis läßt Kes auf die Tasse starren und fordert sie auf, Diese mental zu berühren. Kes kann die Tasse fühlen und Tanis möchte, dass sie die Tasse bewegt. Kes weiß allerdings nicht wie. Sie soll mental daran trinken; Kes konzentriert sich und die Tasse bewegt sich. Neelix möchte etwas sagen, wird jedoch von Tanis unterbrochen. Er möchte Kes noch etwas beibringen. Sie soll den Inhalt der Tasse erhitzen. Dafür soll sie sich auf die einzelnen Moleküle konzentrieren und das Feuer ihrer Gedanken darauf übertragen. Kes konzentriert sich wieder und der Tasseninhalt kocht über. Tanis verabschiedet sich daraufhin und Neelix sagt seiner Gefährtin, wie stolz er auf sie ist und mit ihr auf der Phalanx bleiben wird, wenn sie sich zum Hierbleiben entscheidet.

Kes möchte Tuvok ihre neuen mentalen Kräfte zeigen, was ihr Dieser nach einer kleinen Warnung auch gestattet. Kes konzentriert sich wieder auf eine Tasse und deren Inhalt beginnt zu kochen. Allerdings hat ihr Tanis nie gezeigt, wie man diese molekulare Manipulation wieder beendet. Die Tasse kocht über und zerspringt. Hilfesuchend schaut Kes zu Tuvok, was keine besonders gute Idee war. Tuvok hat unsagbare Schmerzen und beginnt aus den Augen zu bluten. Kes beginnt zu schreien, wodurch ihre Konzentration unterbrochen wird. Glücklicherweise ist kochendes Blut ja kein Problem für den Doktor. Nach kürzester Zeit erwacht Tuvok mit starken Kopfschmerzen bei dem eingebildeten Doktor und der reuigen Kes. Tuvok möchte nicht, dass sich Kes deswegen Schuldgefühle macht und will ihr auch weiterhin helfen, ihre mentalen Fähigkeiten zu trainieren. Tuvok möchte die Krankenstation verlassen, wogegen der Doktor jedoch protestiert. Tuvok besteht jedoch darauf, dass die vulkanischen Heilungstechniken vollkommen ausreichend sind. Vulkanier sind, so der Doktor, die schlimmsten Patienten.

Kes ist wieder in den hydroponischen Garten gegangen, um über das Geschehene nachzudenken. Tanis ist ebenfalls in dem Frachtraum und begierig darauf, sie auf die Phalanx mitzunehmen. Er zeigt ihr das Bild eines Ocampa, dessen mentale Kräfte so extrem ausgebildet waren, dass die Voyagerbesatzung für sie nur ein Spielzeug wäre. Es ist wieder an der Zeit für ihre Unterrichtsstunde und Tanis möchte, dass sich Kes auf eine der Blumen konzentriert. Kes gehorcht und eine der Blumen erblüht in den schönsten Farben. Sie soll sich nun auf alle Pflanzen in dem Raum konzentrieren, was ihr auch problemlos gelingt. "Entzünde sie", lautet der nächste Befehl und Kes befolgt auch Diesen. Der ganze Garten brennt und als sie wieder auf einem "normalen" Niveau ist, erkennt sie ihren Fehler. Sie möchte mit ihren Kräften nichts und niemanden verletzen. Tanis ist dies ziemlich gleichgültig, da für ihn Verletzung, Hilfe, Lebensspende und Tod alle miteinander zu tun haben. An diesem Punkt angekommen würde er Kes gerne sofort mit auf die Phalanx nehmen. Er erzählt ihr von einem Platz namens "Exotia", der dem menschlichen Himmel ähnlich sein soll, und wo Suspiria lebt. Tatsächlich handelt es sich lediglich um eine Subraumschicht.

Als die überreste des Fürsorgers erneut vibrieren, hat man sich schon längst auf die Ankunft der zweiten Nacene vorbereitet. Im Maschinenraum erscheint ein Subraumriss und Kathryn schickt Tuvok, um sich das anzusehen. Tuvok ist im Maschinenraum angekommen und teilt Kathryn mit, dass Suspiria hier sei. Plötzlich endet das Gespräch allerdings, weshalb sich Kathryn selbst auf den Weg in den Maschinenraum macht.

Tanis sagt Kes, sie soll ihren Geist für die anderen Ocampa öffnen und fragt sie, ob Sie sie hören kann. Kes kann sie hören und ist erfreut darüber. Er fragt sie nach Suspiria, welche sie auch spüren kann.

Kathryn ist im Maschinenraum angekommen, der verlassen ist. Lediglich ein kleines Mädchen befindet sich dort, welches die überreste des Fürsorgers festhält und weint.

Suspiria ist böse auf die Voyagerbesatzung und möchte das Schiff zerstören, fühlt Kes und beginnt ebenfalls zu weinen.

Kathryn redet mit Suspiria in einem leicht herablassenden Ton; sie weiß, Suspiria hat die Möglichkeit, die Voyager nach Hause zu bringen. Suspiria möchte von ihr wissen, warum sie ihren ehemaligen Begleiter umgebracht haben. Kathryn erzählt ihr, dass sie dies nicht getan haben, jedoch ist Suspiria unnachgiebig. Die Voyager hätte ihn umgebracht, seine Phalanx zerstört und seine überreste mitgenommen. Dafür wird sie die Voyager vernichten. Kathryn nimmt eine defensive Haltung ein und bemerkt Blut auf ihrer Schulter. Sie sieht nach oben, wo Tuvok und B'Elanna in der Luft schweben. B'Elanna ist diejenige, die das Blut verliert.

Kes hat sich dazu entschlossen Suspiria nicht zu mögen. Tanis möchte mit ihr das Schiff verlassen, dessen strukturelle Integrität zu versagen droht, und Suspiria die Voyager zerstören lassen. Kes möchte aber nicht mehr mit ihm kommen. Neelix kommt hinzu, um seine Freundin zu unterstützen, aber Tanis benutzt seine mentalen Kräfte und schleudert ihn gegen eine Wand, was Kes sehr wütend macht. Sie setzt ihre ganze mentale Kraft gegen ihn und Suspiria ein; er selbst beginnt aus mehreren öffnungen zu bluten und Suspiria ist kurzfristig gelähmt. Kathryn, die zwischenzeitlich mit Tuvok und B'Elanna durch den Maschinenraum geschwebt ist, kommt dadurch wieder auf den Boden. Während sich Tuvok und B'Elanna noch erholen, benutzt Kathryn das sporozystianische Gift an Suspiria, die sich vor Schmerzen krümmt. In dieser kurzen Zeit kann Tuvok ein Kraftfeld um sie etablieren. Suspiria ist der Meinung, ihr Ende sei nun gekommen. Kathryn erklärt ihr nochmals, dass sie ihren Gefährten nicht umgebracht haben und auch sie nicht töten werden. Vielmehr möchten sie nach Hause kommen und erbitten dafür ihre Hilfe. Gegen den Rat von Tuvok läßt sie als Zeichen ihres guten Willens das Kraftfeld vermindern. Suspiria ist skeptisch und fragt Kathryn, ob sie wirklich Gnade walten läßt, nachdem sie fast das Schiff zerstört hätte. Kathryn bestätigt dies, und ohne eine Entschuldigung oder Verabschiedung verschwindet Suspiria wieder in ihrer Subraumschicht. Tanis bittet sie noch, ihn mit sich zu nehmen, worauf auch er verschwindet.

Im Quartier von Tuvok erzählt im Kes, dass ihre mentalen Kräfte nicht mehr so stark sind, seitdem Tanis verschwunden ist. Ein Teil von ihr ist darüber sogar erfreut, da sie kurz davor war, mit Tanis das Schiff zu verlassen. Außerdem wußte sie vorher nie, dass solche dunkle Kräfte in ihr sind. Sie soll sich nicht vor ihren negativen Gedanken fürchten, so Tuvok, da diese ein Bestandteil jeder lebender Sache sind, und sie muß nur lernen, Diese zu kontrollieren.

Fehler

[scg_html_no_known_error]

Dir gefällt dieser Beitrag? Dann teile ihn doch mit deinen Freunden