4.11 Apropos Fliegen
Concerning Flight

voy4x11Nachdem der Computerkern in die Hände von Piraten gelangte, muß nun die Crew der Voyager mit den Verbrechern verhandeln, um ihn zurück zu bekommen. Als Händler verkleidet, begeben sich Janeway und Tuvok auf den lokalen Markt. Dort erleben sie eine unerwartete Überraschung: sie treffen auf Janeways holographischen Freund, Leonardo da Vinci …

Fakten

  • Erstausstrahlung USA: 26.11.1997
  • Erstausstrahlung BRD: 29.01.1999
  • Produktionsnummer: 179
  • Story: Jimmy Diggs & Joe Menosky
  • Drehbuch: Joe Menosky
  • Musik:
  • Regie: Jesus Salvador Trevino  
  • Sternzeit: 51386.4
  • Jahr: 2374

Hauptdarsteller

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Gastdarsteller

Wissenswertes

  • Der Arbeitstitel der Episode lautete "Da Vinci's Day Out".

Weitere Auftritte der Gastdarsteller

John Rhys-Davies
VOY 3×26 "Skorpion, Teil 1" – Leonardo Da Vinci
John Vargas
ST02 "Star Trek II: Der Zorn des Khan" – Jedda

Zusammenfassung

Im Holoprogramm von Leonardo da Vinci macht sich der venezianische Pöbel über Leonardo lustig, da er mit einem Fluggerät zusammen mit Kathryn abgestürzt ist. Er möchte Venedig verlassen und nach Frankreich gehen. Kathryn macht ihm deswegen Vorwürfe, da er immer zu schnell aufgibt. Ein Schlag erschüttert die Novelle: Die Voyager wird angegriffen.
Mehrere kleine Schiffe umfliegen die Voyager und feuern auf sie. Allerdings sind ihre Waffen keine größere Gefahr für das Schiff. Als sich ein kleiner Spalt in den Schilden öffnet, werden mehrere Geräte von der Voyager gebeamt, u.a. die Warpdiagnoseeinheit, verschiedene medizinische Geräte und sogar ein komplettes Biobett. Als Kathryn zurückfeuern will ist auch der Hauptcomputerkern verschwunden.

Im Konferenzraum findet eine Besprechung statt und es wird eine Verlustliste mitgeteilt. Tom macht Witze über verschwundene Notrationen, wahrend sich der Doktor heftigst beschwert, dass auch sein mobiler Emitter verschwunden ist, ohne den er sich nicht aus der Krankenstation entfernen kann. B'Elanna soll einen Schutz gegen die Transporterstrahlen entwickeln und Harry soll die Schiffe lokalisieren, so die Befehle des Captains.

Harry möchte das Astrolab zur Verbesserung der Sensoren nutzen, indem Seven schon mit den Verbesserungen beschäftigt ist. Sie stößt Harry deswegen ziemlich vor den Kopf. Harry erklärt ihr, dass man manche Sachen mit etwas mehr Diplomatie angehen sollte; Sevens Blick darauf sagt alles.

Mittlerweile sind zehn Tage vergangen und die gestohlenen Sachen konnten endlich auf einem Planeten lokalisiert werden. Harry findet den Hauptcomputerkern auf dem nördlichen Kontinent in einer Stadt, kann ihn aber nicht genau lokalisieren. Tuvok entdeckt in der Planetenatmosphäre 27 verschiedenen Schiffsarten, woraus er folgert, dass es sich bei dem Planeten um einen Handelsposten handeln muss. Kathryn lässt auf beide Kontinente Außenteams beamen, bestehend aus ihr und Tuvok sowie Tom und Paris.

Kathryn und Tuvok sind auf dem Planeten. Tuvok scannt eine Sternenflottensignatur, welche sich ihrer Position nähert: Es ist Leonardo da Vinci, der den mobilen Emitter des Doktors trägt. Er ist der Ansicht, dass er sich in Amerika befindet.

Leonardo erzählt Kathryn eine Geschichte, wie er nach Amerika gekommen sein könnte, und möchte dann von einem Händler ein Gerät kaufen. Als er sich mit dem Händler unterhält, erörtern Kathryn und Tuvok, wie die Holofigur auf den Planeten gekommen sein kann: Als Kathryn das Holodeck bei dem Angriff verließ, vergaß sie das Programm zu deaktivieren. Leonardo hat von dem Händler eine Plasmainjektionsleitung erhalten und die Gruppe begibt sich in sein Labor.

Im Labor von Leonardo finden sich viele Materialien aus dem 24. Jahrhundert, von denen er ganz begeistert ist. Mit ihrer Hilfe will er seinen Flugapparat endlich zum funktionieren bringen. Er lädt die Beiden dazu ein, am Abend seinen Geldgeber kennen zu lernen.

Tom und Neelix haben einen Fremden mit an Bord der Voyager gebracht, der Sternenflottenausrüstung bei sich hatte. Chakotay verhört ihn und bekommt dadurch die Information, wo der Verkäufer ihrer Ausrüstung zu finden ist.

Tau, der Händler der gestohlenen Ausrüstung führt mit einem Außerirdischen ein Verkaufsgespräch über Waffen und setzt ihn dabei ein wenig unter Druck. Kathryn möchte mit Tow reden, während Tuvok Leonardo unterhalten soll. Obwohl Tuvok nicht gerade ein Meister des Smalltalks ist, kann er Leonardo doch eine Weile beschäftigen. Tau führt Kathryn mittlerweile einen Computerkern vor, den Kathryn bereit ist zu kaufen. Allerdings würde der Preis ein Kriegsschiff betragen, was nicht ganz den Vorstellungen des Captains entspricht.

Im Labor von Leonardo unterhalten sich Tuvok und Kathryn über die mögliche Position des Computerkerns. Als Leonardo hinzukommt wird er von Tuvok deaktiviert. Tuvok möchte mit den Karten von Leonardo und seinen Tricorderwerten an Bord der Voyager weiterarbeiten. Kathryn zieht es allerdings vor, mit Leonardo auf der Oberfläche zu bleiben, während Tuvok zurück auf die Voyager beamt.

Der Doktor fragt Seven in der Krankenstation über die Vorkommnisse auf der Voyager aus, da er die Krankenstation ja nicht verlassen kann. Tuvok befiehlt Seven in das Astrolab, sie soll mit den Daten von Tuvok das Bilderzeugungssystem füttern. Nachdem diese Arbeit erledigt ist, finden sie den Computerkern in einem Bauwerk, welches von einem Dispersionsfeld umgeben ist. Beamen ist dadurch nicht möglich.

Tuvok informiert den Captain über die Position des Computerkerns, die nicht bemerkt hat, dass Tau hinter ihr steht. Nachdem sie die Verbindung beendet hat, gibt sich Tau zu erkennen und bedroht sie mit einer Waffe.

Leonardo schleicht sich an Tau heran und schlägt ihn mit einer Art Gasflasche nieder. Kathryn möchte das Labor nun endlich verlassen, aber Leonardo möchte bleiben. Sie kann ihn aber schließlich doch dazu überreden, sie zu begleiten.

An Bord der Voyager hat man das Kommunikatorsignal von Kathryn verloren, kann aber noch den Emitter von Leonardo orten. Chakotay gibt den Befehl, die Emitterkoordinaten mit dem Transporter erfasst zu halten.

Kathryn und Leonardo sind bei der Position des Computerkerns angekommen und betreten das Gebäude, wodurch man auf der Voyager das Signal des Emitters verliert. Harry registriert Wachen, welche die Beiden verfolgen. Als Kathryn und Leonardo den Computerkern erreicht haben, und Kathryn initiiert eine Überladung der Ebene vier, welche auf der Voyager registriert wird.

Der Computerkern wird an Bord der Voyager gebeamt, aber Kathryn und Leonardo müssen auf der Oberfläche bleiben, da sie von den Wachen angegriffen werden. Leonardo wird von einem Phaserstrahl getroffen, der durch ihn hindurchgeht. Kathryn schlägt die Wache nieder und die Zwei lassen sich mit einem Ort-zu-Ort-Transport aus dem Gebäude beamen.

Auf der Voyager registriert Harry dreizehn Schiffe, die sich vom Planeten aus der Voyager nähern. Er lässt ihn einen höheren Orbit fliegen, da der Computerkern erst wieder installiert werden muss.

Kathryn und Leonardo laufen durch eine Landschaft und Leonardo fordert vom Captain eine Erklärung der Geschehnisse, die Diese ihm auch gibt. Sie werden von den Wachen verfolgt und Leonardo führt sie zu einer Fluchtmöglichkeit.

Der Einbau des Kerns ist beendet und die Systeme der Voyager sind wieder voll funktionsfähig. Um den Captain an Bord beamen zu können, muß die Voyager aber bis auf 500km an den Planeten heran.

Das Außenteam ist auf einem Plateau angekommen, wo Leonardo seine Flugmaschine "geparkt" hat.

Die Voyager hat sich bis auf 800km dem Planeten angenähert und wird von den Schiffen beschossen. Chakotay befiehlt Ausweichmanöver. Kathryn und Leonardo starten mit dessen Flugmaschine, nachdem die Wachen ihre Position erreicht haben und wieder auf sie feuern.

Die Voyager ist bei 500km angekommen und die Beiden können endlich an Bord gebeamt werden. Harry beamt sie mitsamt der Flugmaschine in Frachtraum 1 und die Voyager verlässt den Planeten. Kathryn ist wieder in der da Vinci-Simulation. Leonardo möchte nach Frankreich, um mit dem französischen König von dessen Schloß fliegen. Er hat jetzt wieder den Mut gefunden, seine Arbeiten zu vollenden.

Fehler

  • Man klaut den Hauptprozessor, aber alle handlungswichtigen Systeme funktionieren trotzdem.
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