Zurück zur Startseite
21 User online | Datum: 03.09.2010 - 07:12 Uhr
Get Firefox!
  · PROJEKTE ·
» Guide Enterprise
» Guide Voyager
» Guide Deep Space Nine
» Guide The Next Generation
» Guide Classic Star Trek
» Guide Movies
» Guide Stargate Atlantis
» Guide Battlestar Galactica
» Crew Enterprise
» Crew Voyager
» Crew Stargate Atlantis
» Crew Battlestar Galactica
» Downloads
» Trexikon
» Specials
» Book Trek
  · WERBUNG ·
  · COMMUNITY ·
» Bannertausch
» Real Trek 100
» Newsclub
» Forum #1
» Impressum
» Links
» FAQ
  · FRIENDS AND SUPPORT ·
Star Trek Infos Amazon sf-Radio sf-Radio
· SHOP · · Mitarbeit? · News-Archiv · Submit News ·

Ronald D. Moore steht einem Neustart von "Star Trek" optimistisch gegenüber


Trek Movie Report hat ein Exklusivinterview mit Battlestar Galactica-Produzent Ronald D. Moore veröffentlicht, in dem er über die Zukunft des Star Trek-Franchises auf dem großen und dem kleinen Schirm spricht. Zum geplanten elften Kinofilm erklärte Moore, er sei ein Fan von J.J. Abrams. "Er ist unglaublich talentiert und ich denke, er wird sehr gute Arbeit leisten." Hier ein paar Auszüge:

TrekMovie.com: Letzte Woche erzählte uns ihr alter DS9-Gefährte Ira Behr, dass er glaubt, eine Rückkehr zur Ära von Kirk und Spock sei 'Nummer Sicher', aber auch ein 'Marsch rückwärts in die Zukunft'. Stimmen Sie dieser Einschätzung zu?

RDM: Ich verstehe, was Ira damit sagen will und ich glaube, es steckt viel Wahrheit darin, zu sagen, dass sie einen Schritt zurück machen. Aber zur gleichen Zeit denke ich auch, dass es ein schlauer Schritt ist. Ich glaube, das Star Trek-Universum ist weiter gewachsen, als man überblicken kann. Man kann es nicht mehr länger als das genießen, was es ist, weil es zu groß ist und es gibt so viele Unterbereiche und Kontinuität, dass es einen in den Wahnsinn treibt. Ich denke, nur die wahren Hardcore-Fans können das alles noch zusammenhalten. Daher halte ich es für an der Zeit, dieses ganze Zeug über Bord zu werfen und zu sagen 'Was waren nochmal die Wurzeln von alldem?, Worum ging es dabei wirklich?' Es ging um die fünfjährige Mission dieser Leute auf diesem Schiff und lasst uns neu anfangen und neue Geschichten erzählen. Ich unterstütze sie also und denke, dass das ein sehr guter Schritt war.

Das gesamte Interview findet ihr bei Trek Movie Report.

Ziehmlich ähnlich klangen Moores Worte auch in einem Interview mit IESB:

"Ich unterstütze sehr, was [die Star Trek XI-Produzenten] tun. Ich denke, ein Neubeginn ist die bestmögliche Route, die man bei Star Trek einschlagen kann... Ich glaube, man kann es neu inszenieren, ja, ich glaube, man kann Star Trek auf jeden Fall neu inszenieren. Ich weiß natürlich nicht, ob man das muss, es braucht keine Battlestar-Version von Star Trek sein... Ich weiß nicht, wie radikal die Ideen von J.J. Abrams sind.

Den Originalbericht inklusive eines Video-Interviews findet ihr hier. Und auch bei Collider gibt es ein Videointerview mit Ron Moore, in dem er unter anderem auch auf Star Trek zu sprechen kommt.

Derweil hat sich William Shatner in der aktuellen Shatner Vision-Videobotschaft auf seiner offiziellen Seite zu den Gerüchten um seine Rückkehr in der Rolle von Captain Kirk in J.J. Abrams' Star Trek XI zu Wort gemeldet.
Hier ein Transcript von Trek Movie Report:

"Ich weiß nichts. Das stimmt mich ... etwas traurig. Ich weiß nichts. Ich weiß weniger als ihr Leute da draußen, denn ich lese nichts darüber, ich schenke dem ganzen nicht viel Aufmerksamkeit. Wenn ihr also etwas hört, schickt uns eine E-Mail und sagt uns, ob ihr von irgendwelchen Informationen gehört habt. Ihr wisst ja, dass Boulevardzeitungen für Gerüchte über Berühmtheiten bezahlen. Nun, Berühmtheiten zahlen jetzt auch für Gerüchte über Studios."

Das Video könnte ihr euch bei WilliamShatner.com anschauen.

36 Kommentare bisher (Kommentar schreiben
 Datum: 10.06.07, 16:45 Uhr #28772
 Geschrieben von:
 Spock

 Webseite:
 -
Klingt ganz nach neuem Star Trek... das würde bedeuten, zwei Fanlager. Die einen die Hardcore Fans, die noch alle Zusammenhänge intus haben, die andere Seite werden die neuen Fans bilden. Was ist schlussendlich dann noch canon resp. non-canon frag ich mich?
 Datum: 10.06.07, 16:49 Uhr #28773
 Geschrieben von:
 trekmaster

 Webseite:
 -
Nee, Abrams hat in einem der ersten Interviews gesagt, dass man die Kontinuität zu achten gedenkt und nicht so schlau sein will, alles neu zu erfinden.
 Datum: 10.06.07, 18:06 Uhr #28774
 Geschrieben von:
 Trekkie84

 Webseite:
 -
Eigentlich keine wirklichen News, da sich schon viele Leute ähnlich geäußert haben! Warum jetzt wieder einige alles negativ werten, erschließt sich mir nicht, da man eigentlich aus den Interviews nur Ansichten von nicht direkt involvierten Personen präsentiert bekommt und man auch keine neuen Details zum Film erhält. Ich denke immer noch, dass der Film der richtige Schritt sein könnte und habe Vertrauen zu Abrams und seinen Leuten.

Dass Shatner nicht involviert ist, werte ich auch nicht dramatisch. Vielleicht ist er ja auch ein bißchen ein Plappermaul, der Geheimnisse nicht wirklich für sich behalten kann. Dass man erstaunlich wenig über den neuen Film hört, finde ich gut, weil es die Spannung hoch hält. Bei Nemesis war das Drehbuch bzw. die Story relativ früh im Netz bekannt, sodass die Kritiker früh darüber herfallen konnten und den Film teils berechtigt, aber auch teils unberechtigt niedergemacht haben, bevor sich die Mehrheit selbst ein Bild machen konnte. Da war eigentlich schon vor dem Release des Films die Luft raus.
Einen Gastauftritt von Shatner fänd ich zwar cool, aber zwingend notwendig ist er sicher nicht, damit der Film einschlägt. Es wäre aber eben eine schöne Geste für die Hardcorefans!

Also es heißt weiterhin „abwarten und Tee trinken“!
 Datum: 10.06.07, 18:46 Uhr #28775
 Geschrieben von:
 Gründer

 Webseite:
 -
Das "Zeug" über Bord werfen??
 Datum: 10.06.07, 21:15 Uhr #28777
 Geschrieben von:
 trekmaster

 Webseite:
 -
@Gründer
Vergiss, was Morre gesagt hat. Das ist nur seine Meinung und nicht das, was die Produzenten vorhaben.
 Datum: 11.06.07, 10:25 Uhr #28778
 Geschrieben von:
 irgendjemand

 Webseite:
 -
Nun, ich möchte hier mal die Behauptung in die Runde werfen, an welchem Punkt Star Trek nicht mehr Star Trek war:

Star Trek stand immer dafür da, dass sich die Menschheit verbessert hätte, man war besonnener, überlegte mehr, hatte mehr Respekt vor anderen etc etc. Dann kam DS9. Eine sehr gute Serie, aber sie hat den Essenz von Star Trek nicht verstanden. Natürlich, die Figuren waren vielschichtig, man konnte sich eher mit ihnen identefizieren als zb mit einem beinahe perfekten Picard (ich lasse mal die Filme aussen vor, weil da Picard nicht so reagiert wie der Picard aus der Serie). Aber diese Leute waren nicht die Menschen, die wir aus den beiden Enterprise-Serien kannten, solche, die ihre (jetzigen) menschlichen Fehler abgelagt hatten.

Also dann Voyager kam, wollte man wieder zurück zu diesen "Wurzeln" - eine Crew, die trotz ihrer Gegnerschaft zusammenarbeiten. Doch nach DS9 war das nicht mehr das, was die Leute sehen wollten - sie erwarteten Konflikte wie bei DS9 - aber Voyager zeigte wieder das "alte" Star Trek von Friede Freude Eierkuchen.


Was hier also Moore sagt ist meiner Meinung einfach falsch, genauso falsch, wie er und seine Partner DS9 angegangen sind.

Star Trek also neu anfangen und alles, was man erreicht hat, über Bord werfen? Das hört sich so an, als ob ein Land seine ganze Geschichte, ob sie jetzt gut oder schlecht ist, über Bord wirft und alle Unterlagen einfach löscht. Aber damit tut man sich keinen gefallen - und ein Neustart in dieser Art, wie sie Moore fordert sicherlich auch nicht.

 Datum: 11.06.07, 15:15 Uhr #28779
 Geschrieben von:
 Trekkie84

 Webseite:
 -
Ich denke er meint schlicht die ganzen Kontinuitätsverstrickungen, die man mit TNG eingeleitet hat und die sich über DS9 bis hin zu Voyager gezogen haben. Der "Laie" blickt da eben nicht mehr durch und daher wird man halt zu TOS zurückkehren, als die Föderation noch überschaubar war und auch das, was wir Hardcorefans als Alphaquadrant kennen, wird schlicht wieder ein unbekannter Teil des Weltraums sein.
Das Abentuer und der Entdeckergeist wird wieder mehr im Mittelpunkt stehen als politische Verstrickungen, wie man sie in DS9 und ansatzweise auch in TNG und Voyager zusehen bekommen hat.
Der große Unterschied zum originalen TOS wird sein, dass man die Charaktere eben nicht so eindimensional zeigen wird, sondern eben vielschichtiger.
Ich denke am Ende werden wir eine gute Mischung aus der Grundidee von TOS haben und der Charakterentwicklung von TNG und DS9. Wie ich finde eine gute Mischung!
 Datum: 11.06.07, 16:10 Uhr #28780
 Geschrieben von:
 Moshe Alexander

 Webseite:
 http://www.bilder-sc...
Picard war ab dem Jahr 2363 unterwegs, DS9 ab 2369, Voyager ab 2371.

Wieso macht man nicht eine Serie/Film die/der im Jahr 2409 (genau 400 Jahre in der Zukunft bzw 30 Jahre nach oyager) spielt?

Dies hätte folende Auswirkungen:
-Technologie aus Voyaer Endgame wäre komplett in neue Schiffstypen integriert
-Technologie allgemein weiter
-Gastauftritte wären möglich, ohne die Schauspieler z schmnken (in der Zukunft altert man lansamer, also 30 Jahre später sehen die nur 15 Jahre älter aus)
-man sieht evtl mal wie es er Voyager-Crew geht, was auf Bajor los ist, wie es Cardassia und DS9 geht, wo die UFP heute steht etc


Das Grundkonzept sollten 3 grosse Bereiche bzw Story-Arcs sein.
-Kampf gegen die Borg (*)
-Erforschung der künstlichen Intelligenz (**)
-Zeitreise-Forschung


(*) Durch de neue Technologe kann man sch den Borg entgegen stellen. Auch bis zum Delta-Quadranten kann man reisen. Jedoch geben diese ne auf und man will sie nciht einfach auslöschen und muss daher Mittel und Wege fnden, das Kollektiv aufzulösen.
Direkte Kämpfe gebe es eher selten und dank den neuen Technologen der Voyager (auch aus der Zukunft) steht man den Borg nun recht stark gegenüber

(**) Hologramme, aber auch Schiffswerften de aus Rohmaterial selbstständig weitere SChiffe bauen, etc und auch das Materal von definierten Planeten selbstständig herholen


Die Serie könnte ein Raumschiff zeigen, welches von einer bestimmten Sternbasis (pilzförmig!) losfliegt, bzw noch besser im LAufe der Serie würde diese Basis halbautomatisch gebaut (man könnte den Fortschrtt mitverfolgen).

Man würde diverse Themenstränge aufgreifen, sprch kaum neue Spezies einführen, sondern mt vorhandenen interagieren.

Damit meine ich:
-Die Ocampa vor den Kazon schützen bzw die Einhaltung eines Fredensvertrages unterstützen und durchsetzen
-die von den Fresszellen befallene Spezies würde man mit neuer Technologie heilen (wobei die Heilcrew zuerst mal überfalen wird, was dank moderner Technik gerade noch gut ausgeht, automatsche Personenschilde etc)
-Politische Situation mi romulanischen Imperium könnte durch Zusammenarbeitsvertragt mit UFP instabil geworden sein (da einige Kräfte dagegen sind)
-die Klingonen verfallen mal wieder in nen Bürgerkrieg
-Cardassianer haben eine neue stabile Regierung nach DS9 aufgebaut
-Wedervereinigun Vulcan/Romulus wäre endlch am laufen, aber durch inner-romulanische Konflkte gestört/verzögert
-

-Diverse Spezies aus Delta- (VOY) und Gamma- (DS9)-Quadrant vertieft darstellen.

Also bekannte Spezies (Auch ausm Delta-Quadranten) aus neuen Perspektiven beleuchten.

Ich glaube das gäbe genügend Material für ne neue Serie.

Zudem hätte das Schiff wetere Sicherheitsrelevante- und logistische-Aufgaben:
-Transport lokaler Persnlichkeiten zwischen Sonnensystem
-Streitschlichtung bei Konflikten (zwischen Planeten)
-Hilfe bei gefährlchen planetaren Seuchen/Epidemien (Forschung)

 Datum: 11.06.07, 17:12 Uhr #28781
 Geschrieben von:
 steff

 Webseite:
 -
@Moshe Alexander: ziemlich fantasievoll das ganze. teilweise schräg, teilweise interessant. aber klappt das??? es wäre doch nur eine fortsetzung von ds9+voy+ent (seifenoperähnlich). allerdings - wirklich konstruktive vorschläge kann ich auch nicht machen, denn ich würde mir das gleiche wünschen;-)! Also - eine Idee ist eine Idee, sie ist weder schlecht noch gut sondern ein vorschlag!

ich freu mich erstmal auf den film, denn ich geh stark davon aus, dass er richtig gut sein wird und dann wirds eventuell auch wieder eine neue serie geben, die zeit heilt alle wunden auch die von star trek!
 Datum: 12.06.07, 08:13 Uhr #28784
 Geschrieben von:
 SISKO

 Webseite:
 -
@Trekkie84
Aber gibt es wirklich so viele Kontinuitätsverstrickungen?
Die Serien der 90er spielen doch alle an einem anderen Ort und überschneiden sich aufs Ganze betrachtet doch eher wenig. Als Beisiel kann man VOY und den Maquis auch verstehen ohne TNG und DS9 gesehen zuhaben. Ich denk es wurde einfach nur zuviel in zu kurzer Zeit produziert, was das Ganze dann letztlich unübersichtlich macht.

Jetzt mit etwas fortzufahren was jeder kennt ist sicherlich keine schlechte Entscheidung, auch wenn das nicht jedem passen mag. Aber deswegn muss man ja nicht einen Teil der Geschichte löschen, die hundert Jahre später spielt... Zumal auf lange Sicht betrachtet es wenig unterschied macht ob nun die nächste Serie nach TOS oder der Ära TNG angesiedelt wird. Wichtiger is es ST noch etwas Zeit zum erholen zu gönnen, bevor man hier wieder mit neuen Produktionen anfängt.

ps. Wer unbeding ein modernes ST will was vollkommen anders aufgezogen wird, aber trotzdem dem Konzept von ST ähnelt, der kann auch einfach eine andere SciFi Serie produzieren. Man wird es doch wohl auch noch im 21. Jahrhundert schaffen eine erfolgreiche SciFi Serie zu produzieren ohne based upon STAR TREK im Vorspann.
Aber ST zu reseten, damit sich ST dem Konzept der neuen Serie anpassts und dies nur um das Trademark zu klauen um damit dann ein paar Fans abzufischen, dem setze ich ein entschiedenes NEIN entgegen.
 Datum: 12.06.07, 09:32 Uhr #28785
 Geschrieben von:
 Claus Bürvenich

 Webseite:
 -
Schon dubios, dass Shatner vorgibt so vollkommen ahnungslos zu sein, wo er sich doch noch vor einigen Monaten mit Abrams getroffen hat.!?? Wahrscheinlich lässt Paramount ihn jetzt etwas links liegen, nachdem zu vermuten ist, dass seine Gagenforderungen für einen Gastauftritt wieder vollkommen überzogen sind. Daran ist leider auch sein bereits geplanter Auftritt in einem Enterprise-Zweiteiler der 4. Staffel gescheitert :-((

Muss zugeben, dass ich ihn und Nimoy liebend gerne noch ein letztes Mal in Ihren klassischen u. grandiosen Rollen sehen möchte. Schließlich sind beide schon 76 und viele Gelegenheiten wird es dazu nicht mehr geben.
 Datum: 12.06.07, 11:59 Uhr #28786
 Geschrieben von:
 berlinertrekkie

 Webseite:
 -
@ Moshe Alexander
Ein paar deiner Vorschläge werden sich wohl nie durchsetzen lassen.Erstens muß die Voyager ihre Technologie aus der Zukunft nach ihrer Rückkehr wieder zerstören(Oberstse Temporale Direktive) sicher Janeway hat sie missachtet aber die ganzen Admirale wohl nicht.

Zweitens wurde bereits in ner späteren Voyagerfolge erwähnt(die Denkfabik fals ich mich nicht irre) das die Fresszelle jetzt besiegt ist.

Trotzdem wären ähnliche Szenarien möglich was ich auch begrüßen würde,
 Datum: 12.06.07, 13:22 Uhr #28788
 Geschrieben von:
 Dominion

 Webseite:
 -
Ich finde DS9 war mehr Star Trek und beinhaltete mehr den wahren geist von Star Trek als TOS,TNG,VOY und ENT je erreichen konnten...

Denn es gibt keine Zukinft in der "alles" perfekt ist, es aber wert ist danach zu streben !

Ich finde es albern, das Star Trek zu Komplex ist, egal welche ST Serie, alle hatten dern Kern von Star Trek vermittelt !

Und je mehr das Unviversum von Star Trek wuchs, um so mehr wurde die idee verbessert ! Ich brauch keinen NEUSTART, ich will neue Geschichten :-)
 Datum: 12.06.07, 14:44 Uhr #28789
 Geschrieben von:
 Franklin

 Webseite:
 -
@Dominion: Da stimme ich dir völlig zu. Star Trek hat die besten Geschichten erzählt, ich will auch keinen Reset. BSG hat das geschafft, aber die Originalserie war nie so komplex wie es Star Trek heute ist. Deshalb würde ich auch einfach neue Geschichten erzählen, vielleicht mit weniger Folgen. Die Handlungsstränge in DS9 waren das beste, was Star Trek je geboten hat.
Für die neuen Folgen wünsche ich mir folgendes:
- EIne positive Zukunft
- Menschen , mit denen man sich identifizieren kann
- glaubhafte Geschichten
- ein normales Maß an zukünftiger Technologie
- Ein Serienfinale, an das man sich gerne erinnert -> DS9

Vielleicht ist es das schlimmste, was es gibt, etwas komplett neu erfinden zu wollen. Denn dann ist es entweder etwas neues, und das wird die Hardcorefans vergraulen, oder man lässt eine Sache weiterentwickeln, und holt neue Fans durch gute Anreize.
 Datum: 13.06.07, 15:40 Uhr #28792
 Geschrieben von:
 Trekkie84

 Webseite:
 -
@SISKO

Ich denke schon, dass es viele Kontinuitätsverstrickungen in Star Trek gibt, die uns als Fans schon garnicht mehr auffallen. Denk mal alleine an die Beziehung zwischen Menschen/Föderation und den Klingonen. In TOS sind sie Feinde, in TNG allerdings Allierte, obwohl es auch da mit den Duras schon Konflikte gab. In DS9 sind sie foglich zunächst auch Allierte, werden dann aber ab Staffel 4 zu Feinden und ab Mitte Staffel 5 wieder zu Allierten. In Voyager spielen sie dann kaum eine Rolle und in Enterprise bekommt der Zuschauer wieder den Klingonen als "Feindbild" dargestellt. Ich denke schon, dass man da als Gelegenheitszuschauer irgendwann nicht mehr durchblickt. Ebenso schwierig kann man als Gelegenheitszuschauer die Romulaner einschätzen, wenn man nur sporadisch TNG (Feind) und DS9 (Feind/ Alliierter) und dann wieder Nemesis (Feind/Frieden) gesehen hat. Und es gibt auch viele Folgen und Handlunsstränge, die in anderen Serien begonnen wurden und dann später in anderen Serien Verwendung fanden. Q taucht in TNG, DS9 und Voyager auf, die Borg aus VOY kannst du kaum ohne das vorwissen aus TNG verstehen, ebenso wie die Cardassianer in DS9 ohne das Vorwissen aus TNG nur schwer zu charakterisieren sind. Also es gibt schon Verstrickungen, die Leute, die nichts alles gesehen haben, abschrecken. Ich weiß selbst von einigen Bekannten, dass sie irgendwann den Anschluss verloren haben, obwohl sie sehr an Scifi interessiert sind und die Lücken jetzt mittels DVD's schließen wollen.
 Datum: 13.06.07, 15:41 Uhr #28793
 Geschrieben von:
 Gründer

 Webseite:
 -
@Moshe

Noch mehr "Kampf gegen die Borg". Ich bin der Borg und der ständigen Schiessereien mehr als überdrüssig geworden. Die Borg haben doch in voyager zum Schluss echt nur noch abgenervt. Ich denke zwar auch das eine zukünftige TV-Serie in die Zukunft gehen sollte (ca. 30-50 Jahre) aber man sollte sich hüten ein allzu dichtes Handlungsgefüge aus der Vergangenheit mitzunehmen. Meines Erachtens ginge sowieso beides 1. dem Fan eine Kontinuität zu bieten und 2. dem "normalen" Fernsehzuschauer einfach nur eine spannende Geschichte zu präsentieren.

Man sollte auch bei Star Trek nicht versuchen auf Biegen und brechen das Rad neu zu erfinden. Ich denke gerade solche Dinge wie "Schiff" (oder Raumstation) und Crew sollte man nicht verändern, das sind einfach Grundprinzipien.
 Datum: 13.06.07, 17:28 Uhr #28794
 Geschrieben von:
 Kirok

 Webseite:
 -
Ich denke nicht, dass man bei Star Trek noch weiter in Zukunft gehen sollte. Zum einen wäre das für den Gelegenheitszuschauer arg unübersichtlich. Da hat Moore vollkommen recht, dass es zu komplex geworden ist. Zum anderen wäre da der technolgische Fortschritt innerhalb der Serie. Meines Erachtens haben sich die Produzenten z.B. mit der Holo- und Replikatortechnik in eine Sackgasse manövriert. Diese ist insbesondere bei Voyager so gut, dass man gleich ein ganzes Schiff mit Hologrammen besetzen könnte. (Warum nicht gleich das ganze Schiff als Holodeck gestalten, schließlich kann man ja anscheinend 100 Personen in 100qm Holodeck stecken und den Eindruck eines viel größeren Raumes erwecken. Die ganze Holodeckproblematik ist unlogisch.) Sowas will doch keiner sehen. Dann die ganze Technologie, die aus der Zukunft mitgebraucht wurde. Diese würde auch nicht wegen irgendeiner temporalen Direktive zerstört werden, wer glaubt denn sowas? So blöd ist die Föderation dann auch nicht. (Prinzipien hin oder her, nach dem Dominionkrieg wird man es nicht mehr so genau nehmen!) Mit dieser ganzen Technik kann man aber keine Spannung mehr generieren. Es wird einfach unglaubwürdig, wenn zum zigsten Mal irgendeine Schiffstechnik ausfällt und die Crew in Lebensgefahr bringt. Bei Voyager gab es jede Woche neue Shuttles (trotz Energieknappheit), dieses kleine Forschungsschiff hat es mit den Borg und dem ganzen Delta-Quadranten aufgenommen. Da wurde es einfach extrem unrealistisch und vor allem langweilig. Bei der ganzen Technik weiß der Zuschauer, dass für die Serienhelden keine Gefahr mehr besteht. Insgesamt das ganze Technobabble ab TNG war auch nicht dazu angetan, viele Zuschauer zu gewinnen. Sowas interessiert außer die Hardcore-Fans keinen!

Insofern bin ich der Meinung das man noch mal ganz neu anfangen sollte. Dabei kann man Star Trek ruhig radikal umgestalten. Das alte Star Trek geht doch dadurch nicht verloren. Die Menschen wollen aber etwas neues sehen, mit richtiger Dramatik und nicht irgendwelchen langweiligen Situationen, die durch Technikgeschwafel gelöst werden.

Ich bin ein großer Freund von Star Trek (habe mit TOS angefangen). Von TOS bis DS9 habe ich immer gerne geschaut. Voyager hat mir nicht mehr gefallen (siehe oben) --> keine Dramatik, langweilige, gestelzte Dialoge, viel Technikgeschwafel, Alien der Woche, Raumanomalie der Woche, Planet der Woche, Raumschlacht der Woche etc.
Richtig schlecht war dann aber Enterprise. Das war wirklich das letzte. Eine absolut unoriginelle Serie, neu aufgewärmte alte Kost, viel schlechter als die ersten Serien. Langweilig und dumm und vor allem kein Vergleich zu neueren SF-Serien wie Battlestar Galactica, die eine gut gemachte, innovative Serie ist, die auf mehreren Ebenen funktioniert und den Zuschauer zu fesseln vermag. Das Zauberwort ist hier immer Originalität und Innovation. Beides gab es bei Star Trek zuletzt nicht mehr. Es wurden die immer gleichen Geschichten zum zigsten Male aufgewärmt. Das interessiert mich als Fan nichht (denn dann kann auch die DVDs mit den Originalen schauen, statt irgendeiner aufgewärmten schlechteren Kopie) und schon gar nicht eine größere Masse.

Deshalb: Star Trek braucht einen Neuanfang. Und da sollte man sich nicht durch die abtgeschlossenen Serien einengen lassen (diese sollte man aber auch nicht nachträglich zu modernisieren versuchen wie Lucas es mit Krieg der Sterne gemacht). Solange die bisherigen Serien in ihrer jetzigen Form erhalten bleiben, habe ich kein Problem damit, wenn man bei einer neuen Serie einigen Ballast von Bord wirft und noch mal völlig neu startet. Je innovativer und origineller dabei das neue Konzept ist, je weniger es sicch von bestehendem einschränken lässt, desto besser.

Noch etwas, obwohl es hier nicht hingehört: Wie es aussieht wird es in HD wohl nur die überarbeiteten TOS-Folgen mit neuen Effekten geben. Das ist ja wohl totaler Mist. Ich möchte, dass die Originalserie in ihrer ursprünglichen Form ebenfalls erhalten (dann können sie auch soviele "verbesserte" Fassungen herausbringen wie sie wollen). Dazu gehört aber auch, dass das Original in originaler Form in bestmöglicher Qualität erhältich ist, sonst geht es wie mit Star Wars, deren Originalversionen auch nur noch als nicht- anamorpher-NTSC-Transfer erhätlich sind. Deshalb muss es auch die Originalserie in ihrer ursprünglichen Form in HDTV geben. Das macht auch kaum Mehraufwand, auch die Effektszenen in HD-Auflösung abzutasten (auch wenn diese dann schlechte Schärfe aufwiesen und total vergrieselt sind). Auf den HD-Medien ist es kein Problem verschiedene Versionen auf eine Disc zu packen, da sich ja nur die Effektaufnahmen unterscheiden. Das geht selbst auf DVD mit Seamless-Branching bzw. MultiAngle (was bei TOS aufgrund gleicher Lauflänge von neuem und altem Material sogar reichen würde - hier braucht man nicht einmal das komplexe Seamless-Branching).

Deshalb die alten Serien in bestmöglicher Qualität erhalten und bei Neuem völlig unbefangen herangehen und einen kompletten Neuanfang wagen!

 Datum: 14.06.07, 17:02 Uhr #28797
 Geschrieben von:
 steff

 Webseite:
 -
@Kirok, dein Einwand ist völlig legetim und du stehst ganz sicher nicht allein mit dieser Meinung im Raum, aber es gibt auch andere Meinungen, z. B. meine...;-). Ich finde TOS total langweilig, weil dort auch immer nur das gleiche passiert. Irgend ein wesen hat übermenschliche Kräfte und zwingt Captain Kirk in die Knie, irgendwelche 1Tagsdarsteller sterben und Pille kommt an und sagt "er ist tot jim" usw. Also abwechslungsreich ist etwas anderes. Nichts desto trotz gab es auch Highlight's, wie in allen anderen Serien von Star Trek, geschmäcker sind nun mal verschieden und die Zeit bringt eben neue Dinge hervor. An altem Festhalten ist ok, aber Änderungen sollten auch angenommen werden.

Ein Neuanfang würde nichts bringen, es wäre einfach nur eine neue Serie, genauso wie Battlestar Galactica, viel hatte diese nämlich nicht mehr mit der "Alten" gemein.

Aber hey, Star Trek wird weiter gehen, egal wie...

ich freu mich auf den Film!!!
 Datum: 14.06.07, 18:38 Uhr #28798
 Geschrieben von:
 irgendjemand

 Webseite:
 -
Der Gedanke eines Neu-Anfangs ist Anfangs sicher noch gut, aber dann? Was bringt man dann? Anderer Antrieb? Neue Föderation? Gar keine? Wie weit würde man dann Star Trek neu erfinden? Welche elemente würden noch drin bleiben?

Ich denke, mit einem Neuanfang schafft man sich mehr Probleme, als man lösen will. Denkt doch nur mal an all die, die dann neu zu Star Trek, dem neuen, stossen und sich dann für die anderen Serien interessieren, und sich das mal deckt, mal nicht.

Und im widerspruch zur Meinung von Kirok fand ich Enterprise, vorallem die 4. Staffel, mitunter das Beste, was Star Trek zu bieten hat.
 Datum: 14.06.07, 21:48 Uhr #28800
 Geschrieben von:
 Moshe Alexander

 Webseite:
 http://www.bilder-sc...
Also an die Kritiker meiner VOrschläge:

Varainte 1:
Fresszellen und Borg aus meinem Konzept streichen. Rest gleich.


Variante 2:
Man geht NICHT in die Zukunft, sondern in die Vergangenheit, im 24.Jahrhundert. Und zwar entweder am Start der Enterprise-C ODER nach deren Zerstörung.
Man könnte dann die neuen Friedensverhandlungen mit den Klingonen sehen, etc

Die Technologie wäre nicht zu abgehoben, da z.B. Holodecks erst in der Entwicklung wären.

Variante 3:
Man geht auf die Enterprise-B, einige Jahre nach Star Trek 7.

Variante 4:
Man geht in die Zeit des Starts der Enterprise-D (ohne diese zu zeigen).
Man würde die Ereignissen aus anderer Sicht darstellen.

Beispielsweise wurden die Cardassianer erst sehr spät n TNG eingeführt, da wurde aber erwähnt, dass es seit 1 Jahr Frieden gebe. Für uns Zuschauer war dese Rasse aber vollkommen neu.

Sprich: Diese neue Serie befände sich in einem Krieg mit Cardassia.
ACHTUNG das sollte nicht das Hauptthema sein, sondern nur nebenbei mal ein Gefecht bzw Bericht darüber geben und Treffen mit Cardassianischen Diplomaten usw.

Man könnte eine "Sünde" begehen, in dem man 2 Leute durch neue Schauspieler darstellt.
Damit meine ich, ass man einen kleinen JAke Sisko darstellen könnte.
Oder jemand wie Tuvok könnte auftreten (sah ja damals nicht viel jüner aus, müsste halt de realen Alterungserscheinungen irgendwie verändern).

Oder wenn McCoy ja in der Pilotfolge von TNG auftauchte, könnte man Chekov, Sulu usw darstellen, etwas älter geschminkt (sind ja inzwischen real alt).

Natürlich spielt das alles nicht auf der Enterprise-D, sondern z.B. auf einem Schiff der Nebula-Class oder so.

Es wäre eine eigenständige Serie, die aber parallel zu TNG spielt und wichtige Ereignisse auch darstellt. Dinge die in TNG nur erwähnt wurden (Cardassianischer Krieg etc) können hier viel früher schon gezeigt werden.

Oder nach dem Erstkontakt mit den Romulanern könnte dieses Schiff den AUftrag habe, erste diplomatische Bezehungen aufzunehmen.

Man könnte auch die frühe Phase der vulkanisch-romulanischen Wiederverinigungsbewegung darstellen.

Also inhaltlich könnte man sich hierauf stützen:
1. Ereignisse die in TNG am Rande erwähnt wurden, von nahmen zeigen.
2. Ereignisse die in TNG nachträglich in die Vergangenheit dargestellt werden, also bereits seit lanem eine Vorgeschichte hatten, wenn wir als Zuschauer das erste mal davon sahen, darstellen (Cardassianische Kriege, Vulkan-Romulus Wiedervereinigung, Peasus-Experimente, etc)
3. Grosse Ereignisse wie die Schlacht von Wolf 359, erste Hilfe bei Übernahme von Deep Space Nine (erst später, enie Monate bevor Sisko & Co ankamen), etc
4. So ganz nebenbei kleinre Sachen die nx mit TNG/DS9 zu tun haben, aber im Stil wie TNG (ein bisschen modernisiert) sein sollten.
5 Begenungen mit dem Alten Chekov, Sulu, Spock, Uhura, etc



Ja mal wieder ne Wahnsinns-Idee, ich weiss. Aber hätte doch schon was, oder?

Man könnte bekannte bzw nur wenig bekannte Ereignisse näher beleuchten.
Es wäre aber KEIN Abklatsch von TNG, sondern hätte auch eigene Stores.
Einach Elemente wie Wolf 359, Krieg mit Kardassiannern usw würden halt dargestellt.

Als Schiff könnte man die .. irgendeines nehmen, Nebula-Class würde ich vorschlagen.
 Datum: 15.06.07, 17:25 Uhr #28802
 Geschrieben von:
 Trekkie84

 Webseite:
 -
Sorry, aber ich finde deine Idee überhaupt nicht gut, weil das einfach nichts Neues ist. So eine Serie könnte am Anfang vielleicht Trekkies begeistern, aber wohl keine neuen Fans anlocken. Man müsste wieder gleiche Uniformen verwenden, mehr oder weniger die gleiche Technik usw. und wäre zudem wieder extrem an die Ereignisse der anderen Serien gebunden.
So eine Serie würde wahrscheinlich schon nach der ersten Season floppen und eingestellt werden.

Also hier wäre meine Idee:
Die beste Lösung wäre wohl das zu machen, was man bei TNG gemacht hat. Trotz großer Bedenken hat man einen Schritt in die Zukunft gemacht, hat zwar alte Elemente (und Spezies) verwendet, aber auch enorm viele Neuerungen eingeführt. Genau das sollte man jetzt auch machen. Man sollte rund 100 Jahre nach TNG/DS9/Voyager in die Zukunft gehen.
Die Milchstraße ist dann schon größtenteils erforscht und man macht sich in die nächste Galaxie auf (Andromeda?). Vielleicht könnte man ja diesmal kein einzelnes Schiff losschicken, sondern sich an „Battlestar Galactica“ orientieren. Man schickt eine riesige Flotte los, die von einem absolut gigantischen Flagschiff (Enterprise G oder H), das ungefähr die Größe eines Borgkubus hat, angeführt wird. Diese Flotte könnte ja verschiedene Spezies aus unserer Galaxie beinhalten (Föderation, Romulaner, Ferengi, Klingonen, Dominion oder Spezies, die man bisher nicht kennen gelernt hat) die gemeinsam nach ihrem Ursprung suchen, also in Anlehnung an das „Urvolk“ aus der TNG Folge „Das fehlende Fragment“. Eine neue Galaxis könnte ganz neue Spezies und ganz neue Dimensionen zeigen und völlig andere physikalische Gesetze und man könnte auch den Versuch zeigen, wie die unterschiedlichsten Spezies unsere Galaxie lernen sich zu helfen und zu akzeptieren. Ich denke eine solche „intergalaktische“ Kooperation würde den Geist der Völkerkooperation, den Roddenberry mit der Föderation verdeutlichen wollte, noch weiter ausbauen und eine neue Galaxie würde den Autoren einen völlig neuen Rahmen für neue Weltraumabenteuer eröffnen.
Um etwas Abwechselung zu bieten, könnte man zwar ein Hauthandlungsort (Flagschiff) mit Hauptcharakteren verwenden, aber auch in verschiedenen Folgen die Handlung auf den verschiedenen Schiffen spielen lassen. Also z.B. einmal auf einem Klingonenschiff oder bei den Ferengis oder eine Folge auf einem Hospitalschiff oder auf einem Wissenschaftsschiff oder Ausbildungsschiff usw. Man könnte Konflikte unter de verschieden Captains zeigen, aus verschiedenen Perspektiven etc.
Interessant wäre auch, wenn man das ganze als „Generationenschiff“ darstellt. Man könnte Sprünge in der Zeit zeigen und Charakterentwicklungen über Jahrzehnte zeigen. Außerdem könnte man leicht Schauspieler ersetzen, die aus der Serie aussteigen wollen.
Ich denke eine solche Serie würde viel Abwechselung bieten, stände in der Tradition der Roddenberry-Vision und würde sowohl alten als auch neuen Zuschauern was bieten.
 Datum: 15.06.07, 19:31 Uhr #28804
 Geschrieben von:
 /me

 Webseite:
 -
Dann kann ich auch BSG schaun...und so neu erfunden ist die erste BSG Staffel z.B. Storytechnisch nun auch nicht. Ehrlich gesagt laufen die ganzen Ideen doch irgendwie wieder auf das gleiche hinaus, ihr habt hier zwar nette Rahmen konstruiert aber das Bild darin ist das entscheidende. Das bisherige Konzept zeigt doch in allen Serien das gleiche...Schiff/Station > technisches Problem/Anomalie > Problemlösung, dauernd muss jemand gerettet werden oder dergleichen...da kannman auch ER schauen. Solange denen nicht mehr einfällt als ein Shciff das durch die Gegend fleigt und jede Folge ne neue Katastrophe abwenden muss, brauchen die gar nicht erst darüber nachzudenken etwas neues zu machen.
 Datum: 15.06.07, 20:22 Uhr #28805
 Geschrieben von:
 Trekkie84

 Webseite:
 -
Aber das ist nunmal STAR TREK! Was sollen sie denn sonst machen? Ich hab keinen Bock auf irgendwelche Spezialeinheiten im Weltraum oder so ne scheiß Akademie-Serie für Teenies! Star Trek handelt nunmal von der Tiefenraumerforschung und dazu braucht man halt ein Schiff oder eben eine Raumstation!
 Datum: 15.06.07, 20:28 Uhr #28806
 Geschrieben von:
 /me

 Webseite:
 -
Ja aber nicht jede Folge nene scheiß defekt an einer Technik oder ne anomalie die sonstwas macht So oft wie in ST die Technik versagt ist selbst Windows zuverlässiger...ging mir ja nicht um das Schiff sondern eher um die aufgaben die in den folgen gestellt werden, es ist immer das gleiche.
 Datum: 15.06.07, 20:38 Uhr #28807
 Geschrieben von:
 Trekkie84

 Webseite:
 -
Ich versteh was du meinst und denke genauso! Aber das war ja auch kein Kriterium für meinen "Entwurf". Ich denke nur, dass man eben wieder mehr auf Erforschung setzen muss und damit meine ich nicht nur Anomalien usw. (die gehören schon irgendwie dazu), sondern eben auch "zwischenmenschliche" Beziehungen. Eine Verlagerung der Handlung in eine neue Galaxie fänd ich schon ganz sinnvoll und auch das, was man vielleicht schon bei Voyager hätte machen sollen: Große Sprünge in der Zeit während der Serie. Das hatten wir bisher so gut wie nie!
 Datum: 16.06.07, 04:15 Uhr #28811
 Geschrieben von:
 Yaotzin

 Webseite:
 -
Ihr sorgt euch viel zu viel um die Metastory, also dass man unbedingt Neues zeigen müsste in Technologie, Rassen, was auch immer.
Es ist aber so, dass Handlungen innerhalb einer Episode viel entscheidender sind. Besonders wenn man auf den "normalen" Zuschauer schaut, sind Dramaelemente das eigentlich Entscheidende, und meiner Meinung nach ist das Drama auch das Grundlegende der bisherigen Star Trek-Serien. Selbst wenn man eine Serie in der langweiligsten Epoche der ST-Chronologie ansiedelt, könnte sie riesigen Erfolg haben. Eben weil es vor allem auf die Drehbücher ankommt, deren Einzelhandlungen brillieren können, auch wenn der ganze Universe-Rahmen "eher ruhig" oder "schon bekannt" ist. Punkt ist also: Man braucht für eine neue Serie exzellente Autoren und relativ viel Unabhängigkeit von Produktionsspitze und Sender/Studio. Dieser ganze Metarahmen ist sekundär bis tertiär, der Eindruck der Fortentwicklung wird von Autoren auf subtilerer Ebene erzeugt.
 Datum: 17.06.07, 14:37 Uhr #28812
 Geschrieben von:
 ChrisMcD

 Webseite:
 http://www.sfc-rs.de...
Hallo, also ich habe hier viel gelesen von wegen das es doch mal was geben könnte das in der Zukunft spielt aber leider ist der Weg dorthin verbaut, ein grund dafür ist z.B das StarTrek MMORPG names ST-Online das ja ein paar Jahre nach Nemesis spielen soll
 Datum: 17.06.07, 21:01 Uhr #28813
 Geschrieben von:
 irgendjemand

 Webseite:
 -
Findet ihr nicht, dass es gar nicht darauf ankommt, wo, in welcher zeit das ganze spielt, sondern ob die Charaktäre gut sind? Ich meine, wenn ich nachvollziehen kann, warum ein 1. offizier in Folge 17 die Befehle des Captains missachtet, dann ist es schon mal ein riesen Pluspunkt. Vielleicht ist es ja auch so gut geschrieben, dass man die Entscheidung, die jener dann fällt, nachvollziehen kann und ähnlich handeln würde.

Weiter wird hier kritisiert, dass es nicht so ganz gut rüberkommt, dass das schiff ständigen technischen Schwierigkeiten und Raumanomalien ausgesetzt ist. Das ist in der Tat langsam lächerlich und vielleicht wäre hier auch mal gut, wenn die Serie nicht irgendein Schiff zeigt, dass sich unlogischerweise als einziges gegen eine Flotte von Borgschiffen durchsetzen kann (während zu Hause eine Flotte gegen ein Borgschiff kämpft), sondern immer wieder neue Handlungsorte. Und dann kann man auch mal ein Schiff zerstören lassen, eben weil man die Art von Raumanomalie nicht unbeschadet überstanden hat. Ev. könnte in einer späteren Folge ein weiteres Schiff auf die Suche geschickt werde, das die selben Probleme bekommt und man sich fragt, ob die es vielleicht jetzt schaffen, es zu lösen.

Wichtig ist doch, dass es nicht immer sofort gut ausgeht. Es darf auch mal ein paar Folgen "knistern", wenn man den ersten kontakt herstellt. Das ganze auch mal von Seiten des föderationsrats beleuchten, wie reagiert jener, wenn die Enterprise F auf einen potenziellen neuen Feind trifft? Was tut Starfleet?

Meiner Meinung nach werden Probleme einfach viel zu schnell gelöst, anstatt hier eine Spannung aufzubauen. Werden die Friedensverhandlungen klappen? Kann man den Spion, der die Verhandlung verhindern will, finden? Es gibt sovieles, das man bringen kann, ohne das alles andere über Bord geworfen werden muss.

ich wünsche mir ein Star trek, wo es mir unter den Nägeln brennt, ob eine Krise überwunden werden kann (und damit dies bleibt, dürfen nicht immer alle Krisen überwunden werden)
 Datum: 17.06.07, 21:38 Uhr #28814
 Geschrieben von:
 Trekkie84

 Webseite:
 -
Die Idee mit den verschiedenen Handlungsorten find ich auch toll und deshalb sollte man gleich eine ganze Flotte losschicken und nicht nur ein Schiff!
 Datum: 18.06.07, 07:59 Uhr #28818
 Geschrieben von:
 irgendjemand

 Webseite:
 -
Man könnte auch eine Serie machen, die wie kleine Miniserien wirken.

Zb könnte man mal erzählen, wie es einer fremden Spezies geht, die auf ein Schiff der Föderation trifft. Man könnte zuerst ein paar Dinge über deren Geschichte erzählen (sind sie eher kriegerisch, eher Forscher etc etc) um so zu zeigen, wie sie auf so grosse Schiffe mit solcher Zerstörungskraft wie die Starfleetschiffe reagieren würden.

Oder auch mal einen ersten Kontakt, in dem es einfach nicht möglich ist, sich zu verständigen und der Zuschauer zwar beide versteht aber mitbekommt, dass die beiden Völker sich nicht verstehen (ob dann nach ein paar Folgen alles eskaliert oder nicht, sei dahingestellt) und man könnte die Bemühungen viel glaubwürdiger rüberbringen.

für mich wäre einfach wichtig, dass Probleme, ob jetzt technische, zwischen"menschliche", anomoalieische oder was auch immer nicht immer gelöst werden können und oder nicht immer sofort. Es darf ruhig gezeigt werden, dass das, was die Menschen in der Star Trek Zukunft gezeigt wird, nicht eifach aus der Hand schüttelnd erreicht haben. Sie mussten viel dafür lernen und einstecken. Und auch ein Captain einer Enterprise darf einen Fehlentscheid fällen - solange man den als Zuschauer verstehen kann (und vermutlich selber den gleichen Fehler gemacht hätte)

Also ich weiss nicht, wie es euch geht aber meiner Meinung bietet das Star Trek Universum eine Fülle an Reichtum an Geschichten. und seien wir mal ehrlich: Wer ausser richtige Star Trek Fans würden sich den eine neue Version davon ansehen? Die hälfte? Die andere würde mit dem Hinweis auf den Canon es gar nicht erst versuchen. Dann aber würden ein paar neue Zuschauer einschalten, die Star Trek nicht mehr oder gar nicht geguckth haben. Da aber die Hälfte der früheren Fans abgesprungen sind, würden wir wieder genau dort stehen, wo wir jetzt auch schon sind - nur mit dem Unterschied, dass man viele wirkliche Fans vor den Kopf gestossen hat.
 Datum: 18.06.07, 08:43 Uhr #28819
 Geschrieben von:
 SISKO

 Webseite:
 -
Aber meinte Q nicht zu Janeway das die Föderation erst in 100 oder 200 Jahren im Deltaquadranten auftachen sollte, also wird sie wohl kaum dann schon in der nächsten Galaxie sein so viel zu den Kontinuitätsverstrickungen...

Ich denke das unsere Galaxie dafür noch groß genug ist. Man kann auch einen alten nicht mehr benutzten Transwarpkanal in eine andere Region der Galaxie finden und was weiß ich nicht noch alles...Ideen gibt es letztlich genug.

Wo und wann es letztlich spielt wird unerheblich sein, die Frage die sich stellt ist was es dem Zuschauer Neues bietet damit er einschaltet und auch dran bleibt.
Wenn ST sich wieder neu erfinden soll, wie zu Zeiten von TNG, dann braucht es, auch auf die Gefahr das ich mich wiederhole, Zeit. Eine neue Serie binnen der nächsten zwei oder drei Jahren hat einfach nicht den Abstand zu den Anderen um wirklich viel Neues zubringen. Wir haben in ST alles gesehen, thematisert und erdacht was unser letzten beiden Jahrzehte hergaben. Es fällt schwer da noch was draufzusetzen. Wir hatten unseren Andoiden, den verbesserten Doctor und den Holo Doc und vieles mehr.
Man sollte ST wirklich noch ein paar Jahre Zeit geben anstatt sich über Fresszellen Gedanken zu machen. Lasst die "Gesellschaft sich weiterentwickeln" und neue Sachen erfinden. Die dann ST zu rechten Zeit weiter spinnen kann um daraus wieder interessante Geschichten zu machen.
Aber im Moment ist das mit dem von uns allen erwünschten Erfolg wohl eher nicht möglich.
 Datum: 18.06.07, 09:34 Uhr #28820
 Geschrieben von:
 irgendjemand

 Webseite:
 -
Da muss ich widersprechen. Gerade Heute, wo uns ein Kampf gegen den Terror vor Augen geführt wird, wo uns schockierende Klimaberichte täglich vor die Nase gehalten wird, gerade Heute könnte Star Trek wieder das sein, was es früher mal war. Wo könnte man sonst einen Taliban zusammenarbeitend mit einem Briten oder US-Amerikaner zeigen? Wo sonst könnte man einen Iraner, der einem US-Bürger das Leben rettetn, zeigen?

 Datum: 19.06.07, 08:17 Uhr #28828
 Geschrieben von:
 SISKO

 Webseite:
 -
@ irgendjemand
Die von dir aufgezählten Probleme des jetzigen Jahrhunderts sind ja Teil des Problems warum ST gerade nicht mehr funktioniert. ST ist in dieser Sicht viel zu weit von der Realität entfernt.
Die Erde ist in ST ein Paradis, man hat alle Probleme gelöst. Es gibt keine Armut und der Gleichen mehr, man hat ein Wetterkontrollsystem, genügend Energie und Umweltprobleme sind da auch keine Thema. Die Föderation selbst is das Paradebeispiel für friedliche Koexistenz und Miteinander.
Die wenigsten Iraner werden wohl ST schauen, der Taliban schon gleich garnicht, die haben da sowieso noch andere Probleme. Das ein Taliban mit einem US-Amerikaner zusammen arbeitet ist naives Wunschdenken. Diese Menschen lehnen die Kultur des Westens, samt ihrer Technologie ab und werden schon garnicht begeistert von der eher nicht theistischen Zukunft in ST sein. Zu dem gibt es in ST auch keine Nationalstaaten im Sinne unseres Verständnisses...

Die Themen von dir lassen sich so also garnicht in die Utopie ST integrieren.
Zu dem wurde das Thema Terrorismus und Umwelt sogar schon in TNG angegangen, wenn auch nicht in der heutigen Komplexität. Hinzu kommt das BSG diese Themata schon sehr erfolgreich und gut bearbeitet. Wohl auch da die Auslegung der Serie viel besser zu den Themen passt als es ST jemals würde.
Nicht eben jedes Thema passt zu ST.
 Datum: 19.06.07, 11:46 Uhr #28830
 Geschrieben von:
 irgendjemand

 Webseite:
 -
@sisko

Hat man nicht gerade das schon mal über Asiaten und Russen gesagt? Ich bin da gar nicht deiner Meinung, dass diese Themen nicht zu ST passen - im Gegenteil, es sind genau die, die zu 100% passen. Und es geht auch nicht darum, dass diese Themen nicht in die Utopie von Star Trek passen sondern vielmehr darum, wie man es statt sich gegenseitig zu bekriegen, besser machen kann. Ausserdem reden wir ja auch nicht von Heute, sondern von einer möglichen (wenn auch nicht ganz realistische) Zukunft.

Ja, für uns gesehen mag Star trek viel zu sehr von der Realität entfernt sein, aber das wars schon vor 40 Jahren. Star Trek hat erst dann verloren, als es zu sehr mit der Realität vergleichbar war - man konnte nicht mehr träumen. Und um das gehts doch hier: von einer besseren Welt träumen. Es gibt nur einen Unterschied: wir wollen eine plausible "Geschichte" hören, warum so eine Traumwelt ev. möglich sein könnte.
 Datum: 19.06.07, 23:23 Uhr #28836
 Geschrieben von:
 Trekkie84

 Webseite:
 -
Sehe ich genauso! Star Trek ist eine Utopie, war aber in den letzten Jahren einfach zu realistisch. Das sollte man vielleicht wieder ändern. Das Problem ist nur, dass man schlecht einschätzen kann, was der Durchschnittszuschauer heute wirklich sehen will. Reality oder Fantasy?
 Datum: 23.06.07, 16:46 Uhr #28873
 Geschrieben von:
 trekmaster

 Webseite:
 -
@Trekkie84
Ich weiß nicht, DS9 war eigentlich sehr gutes reality trek. VOY und ENT haben sich dagegen eine Auseinandersetzung mit diversen Themen erspart und wirkten daher fragwürdig, unmoralisch, wenig glaubhaft. Man muss jetzt schauen, inwieweit diese neuen Trekserien Star Trek in den letzten Jahren neu definiert haben. Denn eines ist klar: Die TNG-Filme haben ihren alten moralischen Spirit nicht konsequent fortsetzen können, um als Gegenpart zum neueren Reality-Trek weiterhin die Fahne hochhalten zu können. Unverfälscht in Erinnerung war uns bislang nur TOS geblieben. Ich hoffe, dass dieser Mythos nicht auch noch zerstört wird. Aber ohne Risiko wirds andererseits auch keine positiven Veränderungen geben können.

Name: eMail: URL:
Smilies

                 

           

        


Information

BB-Codes sind aktiviert
Smileys sind aktiviert
HTML ist deaktiviert
[img] ist deaktiviert

Bitte den Sicherheitscode in das Feld eingeben
8418  >>  
Hinweis: Der Sicherheitscode stellt keine Schikane von uns dar, er schützt vielmehr unsere Datenbank vor Spambots. Wir bitten hierfür um euer Verständnis.


Webseiten werben für Webseiten - Hier anmelden

· NEWS-INFO ·
Autor: Bernd Paulus
Datum: 10. Juni 2007
Zeit: 15:46 Uhr
Quelle: TrekWeb
Zugriffe: 1957
Meldung kommentieren
· WERBUNG ·
· COUNTER ·
All original content copyright © 1998-2010 by the The Daily Trekker. The Daily Trekker and its subsidiary sites are in no way affiliated with Paramount Pictures, Inc. Star Trek ©, in all its various forms, is a trademark of Paramount Pictures. All other trademarks and copyrights are the property of their respective holders. Please read the extended copyright notice and disclaimer.
Optimized for MicroSoft Internet Explorer 5.0 and above, and Firefox - No warranty for other browsers!