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22 User online | Datum: 03.09.2010 - 07:11 Uhr
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Die Goa'Uld schlagen zu
Critical Mass

    Als eine Boje aktiviert wird, welche die Wraith auf die Präsenz von Atlantis hinweisen könnte, ist plötzlich jeder verdächtig. Der Spion ist allerding kein Wraith-Anhänger. Die Goa'uld haben Atlantis infiltriert und eine Bombe gelegt, die jede Minute hochgehen kann. Für Weirs Team beginnt ein Wettlauf mit der Zeit...
Epiphany • EpiphanieZurück zur EpisodenlisteGrace Under Pressure • Halluzinationen

     
  • Erstausstrahlung Kanada:
  • 05.12.2005 (TMN)
  • Erstausstrahlung USA:
  • 20.01.2006 (Sci-Fi)
  • Erstausstrahlung BRD:
  • 11.10.2006 (RTL II)
  • Produktionsnummer:
  • 213
  • Story:
  • Brad Wright & Carl Binder
  • Drehbuch:
  • Carl Binder
  • Musik:
  • Joel Goldsmith
  • Regie:
  • Andy Mikita
     
  • Planet(en):
  • Planet von Atlantis


    "Beyond The Night" - Performed by Rachel Luttrell
    Episodenmitschnitt • 2:30 Minuten • 128 kbps • 2,30 MB • Download

    Autor: Bernd Paulus

    Zelenka darf zu den Kindern von M7 G677 reisen, um etwas zu reparieren und ist wenig begeistert, dass McKay ausgerechnet ihn dafür ausgewählt hat. Rodney beobachtet mit den Langstreckensensoren derweil zwei Wraith-Kreuzer, welche das System in einiger Entfernung passieren. Sie scheinen gegeneinander zu kämpfen. Sicherheitshalber will er sie im Auge behalten. Im SGC auf der Erde hat General Landry Besuch von NID-Agent Barrett. Dieser berichtet, dass der Trust - mittlerweile von den Goa'uld unterwandert - offenbar einen Spion nach Atlantis schleusen konnte und dieser hat eine Bombe gelegt.

    Nach Informationen des NID haben die Goa'uld von der Wraith-Bedrohung erfahren und wollen Atlantis daher zerstören. Der Spion war aber offenbar ein einfacher Mitarbeiter, ein Mensch. Die Bombe soll explodieren, wenn Atlantis das nächste Mal die Erde anwählt, also in zwei Stunden. Dr. Lee schlägt vor, eine Nachricht an die Daedalus zu senden, welche sich derzeit auf dem Weg zur Erde befindet. Leider ist das Schiff noch zu weit draußen. Zur gleichen Zeit trifft McKay auf Atlantis überraschend Lt. Cadman. Diese ist nicht wie geplant an Bord der Daedalus, nachdem Sheppard ihr einen längeren Aufenthalt gewährt hat. Rodney ist davon nicht sonderlich begeistert. Teyla besucht Beckett auf der Krankenstation. Sie bittet ihn, sie aufs Festland zu begleiten. Eine Freundin von ihr, Charin, die für sie eine Art Großmutter darstellt, ist sehr krank. Carson kommt natürlich gerne mit.

    Wenig später hat Dr. Lee einen Plan entwickelt: Eine Nachricht könnte die Daedalus erreichen, wenn sie von einem Planeten am Rande der Milchstraße gesendet wird. Also reist ein Team in Windeseile ab. Als die Daedalus die Nachricht erhält, ist sie aber schon zu weit von der Pegasus-Galaxie entfernt. Dr. Kavanagh, der an Bord mitreist, erklärt, dass sie auch nicht schnell genug zurückfliegen können. Hermiod schlägt vor, den Hyperantrieb zu modifizieren. Dies könnte zwar zu gravierenden Schäden führen, doch der Asgard ist optimistisch, weshalb Colonel Caldwell das Schiff wenden lässt. Schließlich ist auf Atlantis alles für die Datenübermittlung vorbereitet. Glücklicherweise empfängt McKay gerade noch rechtzeitig die Nachricht von der Daedalus. Weir lässt das Tor umgehend stilllegen. Die Daedalus soll die Erde informieren und dann nach Atlantis zurückkehren, um bei den Ermittlungen zu helfen. McKay trennt das ZPM vom Energienetz und macht sich an die Überprüfung des Computersystems. Sheppard stellt ihm Cadman zur Seite. Immerhin ist sie Sprenstoffspezialistin.

    Auf dem Festland besuchen Beckett und Teyla Charin in deren Zelt. Die alte Frau ist sehr schwach und liegt in ihrem Bett. Sie bittet Teyla darum, die "Ring-Zeremonie" vorzubereiten. Da Athosianer wegen der Wraith nur selten einen natürlichen Tod sterben, wird ein solches Ereignis von den anderen gefeiert. Charin spürt, dass ihre Zeit zu Ende geht. Teyla ist aber noch nicht bereit, loszulassen. Derweil erzielt der NID auf der Erde einen kleinen Fortschritt. Der Auslöser für die Bombe ist offensichtlich kein Transmitter auf der Erde - wie bisher vermutet wurde - sondern ein Mechanismus in Atlantis. Weir leitet sofort eine Durchsuchung der Antiker-Stadt ein. Diese wird aber einige Zeit dauern. Plötzlich beginnt das DHD von selbst, die Erde anzuwählen. Ohne ZPM ist die Energie aber nicht ausreichend. Sekunden später sendet ein Transmitter ein Notsignal ins All. McKay deaktiviert ihn zwar, doch die Wraith-Kreuzer sind bereits auf dem Weg nach Atlantis.

    Den Menschen bleiben anderthalb Tage, um die Stadt wieder zu tarnen. Rodney will einen Transmitter als Trümmerteil an einem Strand tarnen, damit die Wraith keinen Verdacht schöpfen. Für ihn steht fest, dass der Bombenleger den Transmitter aktiviert hat, um die Wraith herzulocken. Kurz darauf macht sich Teyla zum Festland auf. Die Athosianer werden mal wieder nach Atlantis evakuiert. Beckett trifft sie auf dem Weg zum Hangar. Er hat Charins Blut untersucht und festgestellt, dass es durchaus Wege gibt, ihr Leben noch eine Weile zu verlängern. Teyla ist erfreut. Auf der Erde wird General Landry informiert, dass die Daedalus nach Atlantis zurückgekehrt ist, um bei den Ermittlungen zu helfen. Damit sind aber auch die Kommunikationswege unterbrochen. Die Atlantis-Expedition ist auf sich alleine gestellt.

    Dr. Weir geht die Passagierliste der Daedalus auf der Suche nach Verdächtigen durch. Sheppard kommt in ihr Büro. Er hält es für denkbar, dass der Bombenleger noch in Atlantis ist, vor allem nach dem Vorfall mit dem Transmitter. McKay kommt hinzu und hat sogar schon einen Verdacht: Lt. Cadman. Diese ist bekanntlich eine Sprenstoffexpertin und wollte kurzfristig länger in Atlantis bleiben. Sheppard will das aber nicht glauben. Die Diskussion wird unterbrochen, da die Daedalus gelandet ist. Weir unterhält sich mit Caldwell. Dieser will sofort systematische Befragungen der Crew durchführen. Elizabeth möchte dies aber selber machen. Ihr erster Kandidat ist Dr. Kavanagh. Der wollte nach der Belagerung unbedingt zur Erde zurück. Wenige Monate später kam er wieder, nur um drei Wochen später wieder abzureisen, kurz bevor eine Bombe entdeckt wird. Kavanagh wirft Weir vor, ihre Entscheidungen nur aufgrund von persönlichen Gefühlen zu fällen. Da sie ihn nicht leiden könne, sei er nun verdächtig. Außerdem sei Weir zu schwach, um die Expedition und den Kampf gegen die Wraith zu führen.

    Teyla hilft Charin beim Packen, da diese zu schwach ist, um aufzustehen. Die alte Frau hat genug vom Weglaufen. Sie freut sich auf die baldige Erlösung. Teyla erzählt ihr, von Becketts Untersuchungsergebnissen. Charin will aber nicht behandelt werden. Sie hat keine Angst vor dem Sterben. Teyla erklärt ihr, dass die alte Frau das letzte bisschen Familie ist, das sie noch hat. Nach Charins Tod wird sie alleine sein. Charin erinnert sie daran, dass die Athosianer ihre Familie sind und dass diese eine starke Anführerin brauchen.

    Während Weir weitere Befragungen durchführt, macht Rodney eine Entdeckung: Die "Bombe" ist eigentlich das ZPM. Der Trust-Spion hat die Sicherungssysteme, die den Energiefluss kontrollieren deaktiviert, den Sensoren der Stadt aber vorgegaukelt, alles sei in Ordnung. Das entsprechende Programm wurde außerdem mit einem Code versehen, um zu verhindern, dass die Sicherheitsprotokolle reinitialisiert werden. Dummerweise brauchen die Menschen das ZPM, um die Tarnvorrichtung zu aktivieren. Zwar hat Rodney das DHD abgeschaltet, doch auch die Kombination anderer Systeme könnte eine katastrophale Überladung auslösen, sobald das ZPM wieder angeschlossen ist.

    Dr. Kavanagh wird ein zweites Mal von Weir befragt. Immerhin verfügt er über das nötige Wissen, um die Systeme von Atlantis zu manipulieren. Außerdem wurde bekannt, dass er kurz nachdem die Anwahl der Erde verhindert wurde, von der Daedalus aus drei ungenehmigte verschlüsselte Nachrichten nach Atlantis geschickt hat. Kavanagh erwidert, er habe sich um einige wenige Freunde in der Stadt gesorgt. Beim letzten Gespräch betonte er aber noch, keine Freunde in der Antiker-Stadt zu haben. Weir verlangt den Code für die Reaktivierung der Sicherheitsprotokolle. Kavanagh beteuert weiter, nichts zu wissen, und stellt sich stur. Im Kontrollraum besprechen McKay, Sheppard und Weir die Lage. Rodney hofft darauf, das Energielevel während des Tarnens gering genug halten zu können. Sicherheitshalber will Sheppard aber eine Evakuierung der Stadt vorbereiten.

    Charin wird auf die Krankenstation gebracht, da ihr Zustand sich verschlechtert. Teyla wendet sich an Beckett. Die alte Frau hat die Behandlung abgelehnt, daher darf der Arzt ihr allerhöchstens etwas gegen die Schmerzen geben. Derweil findet im Konferenzraum eine Lagebesprechung statt. Rodney konnte den Code immernoch nicht knacken und Kavanagh weigert sich standhaft, zu kooperieren. Ronon bietet seine Dienste an. Er könnte den Code mit Gewalt beschaffen. Sheppard und Caldwell unterstützen den Vorschlag. Elizabeth will aber nicht so weit gehen.

    Kurz darauf trifft Rodney auf Cadman. Diese geht nocheinmal die Systemlog-Datein durch und hat ein Loch in einem Datenstrom entdeckt. McKay hält dies für Zeitverschwendung und würde die junge Frau lieber beim Entschlüsseln des Codes sehen. Seine Aufmerksamkeit wird abgelenkt, als er bemerkt, dass die Wraith-Kreuzer gefährlich nahe sind. Es wird Zeit für die Tarnvorrichtung. Also schließt er das ZPM wieder an den Stormkreis an und tarnt die Stadt. Glücklicherweise scheint vorerst alles glatt zu gehen. Unterdessen weicht Teyla nicht von Charins Bettkante und schließlich schläft die alte Frau ein und stirbt.

    Die Wraith-Kreuzer erreichen den Orbit, bemerken die Stadt aber nicht. Plötzlich beginnt das Computersystem einen Start des Hyperantriebs der Stadt vorzubereiten. Dies wird das ZPM überladen und kann wegen des Codes nicht abgebrochen werden. Den Menschen bleiben knappe 30 Minuten. Weir will sofort mit der Evakuierung beginnen. Allerdings kann die Daedalus nicht alle Stadtbewohner an Bord nehmen. Die beste Lösung wäre, den Code zu beschaffen. Widerwillig erlaubt Elizabeth Ronon, Kavanagh zu foltern. Derweil bereiten die Athosianer in einem anderen Bereich der Stadt die Ring-Zeremonie vor. Charin wird in einem Ring aus Steinen aufgebarrt. Beckett stürmt herein und weist auf die Evakuierung hin. Doch Teyla will zuerst Charins letzten Wunsch erfüllen, komme, was wolle. Carson beschließt, ebenfalls zu bleiben. Dann beginnt Teyla, zu singen. Derweil bekommt Kavanagh Besuch von Ronon Dex...

    Als noch 10 Minuten bis zur Überladung verbleiben, entdeckt Cadman, dass Kavanagh nicht der Spion ist. Sheppard stürmt sofort zu Ronon, um diesen zu stoppen. Allerdings ist Kavanagh in Ohnmacht gefallen, bevor ihm etwas angetan werden konnte. Der wahre Spion ist Caldwell. Seine Zugangscodes wurden für die Manipulation des Computersystems verwendet. Er hat das System kopiert, zu den Wissenschaftlern des Trusts gebracht und die manipulierte Version hochgeladen. Weir lässt ihn von Hermiod in den Verhörraum beamen. Dort stellt sich heraus, dass Caldwell von einem Goa'uld besessen ist. Sheppard und Ronon machen sich an das Verhör. Mithilfe von Elektroschocks kann der Goa'uld außer Gefecht gesetzt werden. Caldwell kommt zu sich und verrät den entscheidenden Code. Im letzten Moment kann Rodney die Sicherheitsprotokolle wieder herstellen.

    Einige Zeit später hat sich die Lage wieder beruhigt. Hermiod plant, den Goa'uld aus Caldwells Kopf zu beamen. Zelenka kann endlich nach Atlantis zurückkehren, doch seine schlimmsten Befürchtungen wurden wahr. Die Kinder hatten offensichtlich ihren Spaß mit Onkel Radek. Der ist nun auf Rodney sauer. Weir sitzt nachdenklich in ihrem Büro. Sheppard kommt herein, um sie ein wenig aufzuheitern. Doch Elizabeth ist nicht zum Scherzen aufgelegt. Ihr ist bewusst, dass sie im Falle von Kavanagh eine Grenze überschritten hat und dies, auch wenn nichts Schlimmes passiert ist, nicht einfach ungeschehen machen kann.


    Ich hatte ja schon eine Weile darauf gehofft, dass diese zweite Staffel von Stargate Atlantis die Kurve noch kriegt und sich endlich über das Mittelmaß, welches in der letzten Zeit leider sehr bestimmend war, erheben kann. Dass der Wandel derart plötzlich, abrupt und deutlich kommt, darauf war ich nicht vorbereitet.

    Betrachten wir zunächst die Story: Sie ist nicht nur ein Crossover zu Stargate SG-1, bringt so viele Nebencharaktere zurück, wie schon lange nicht mehr, würzt alles mit der gekonnten Prise Humor und zieht endlich einmal in Form der ständigen Wechsel zwischen dem SGC und Atlantis in der ersten Hälfe einen wirklichen Vorteil aus dem zu Beginn der Staffel etablierten ständigen Kontakt zur Erde. Sie ist auch spannend, in sich logisch, fesselnd und überraschend. Viel zu oft sind solche "Wer ist der Maulwurf"-Folgen deutlich durchschaubarer, als dies die Autoren gerne hätten. Bei "Die Goa'Uld schlagen zu" (Org. "Critical Mass") kann man aber bis zum Schluss mitraten. Sehr vorteilhaft ist hierbei sicher die Tatsache, dass uns als Verdächtige keine neuen Gesichter präsentiert werden, sondern alte Bekannte. Gerade im Falle von Kavanagh könnte man sich doch ganz gut vorstellen, dass er dem Trust zugeneigt wäre. Andererseits wäre dies ja schon zu offensichtlich gewesen. Zwischenzeitlich kam mir sogar einmal der Gedanke, dass Caldwell der Spion sein könnte - wir erinnern uns, dass er mit Weir schon immer seine Probleme hatte, ein interessanter Kandidat für den Trust also - aber dann trug er immer wieder zur Lösung des Problems bei, zumindest vordergründig. Richtig interessant wird dies aber erst beim genauen Hinsehen, denn auch mit dem Wissen, dass Caldwell tatsächlich der Maulwurf ist, ergibt sein Handeln Sinn. Mit seiner eigenmächtigen Rückkehr nach Atlantis beispielsweise, scheint er die Ermittlungen offenbar unterstützen zu wollen. Allerdings kann er diese dadurch auch beeinflussen und nebenbei auch noch den Kontakt zur Erde unterbrechen. Dies ist nur eines von vielen Details, die dem Zuschauer insgesamt das Gefühl geben, dass die Story wirklich durchdacht wurde. Dementsprechend gibt es auch keine Logikpatzer.

    Als ob die A-Handlung der Episode nicht schon gut genug wäre, gibt es in "Die Goa'Uld schlagen zu" (Org. "Critical Mass") aber auch noch eine B-Story. Schon seit einiger Zeit konnte man sich fragen, was eigentlich aus den Athosianern und vor allem, was aus Teylas Rolle als deren Anführerin geworden ist. Nun gut, Teyla musste ihr Volk auch in dieser Woche aus keiner Todesfalle retten, doch die Geschichte um Charins Tod bindet die Athosianer endlich einmal wieder sinnvoll ein. Das einzige was man bemängeln könnte, ist die Tatsache, dass Haupt- und Nebenhandlung nichts miteinander zu tun haben, mal abgesehen von Teylas Lied, dessen Text die Szenen sehr passend unterlegt. Doch am Ende fällt das nicht wirklich negativ auf. A Prospos, Rachel Luttrell hat eine tolle Gesangsstimme. Der Musikstil ist zunächst zwar etwas ungewohnt, passt aber trotzdem sehr gut und die Frau kann einfach singen.

    Nicht nur Teylas Charakter wird etwas genauer beleuchtet, auch bei Weir tut sich einiges. Die Folge beschäftigt sich unter anderem mit dem Thema Folter. Dr. Kavanagh, den wir in der ersten Staffel schon mehrfach als sehr unangenehmen Zeitgenossen erleben mussten und der auch dieses Mal wieder sehr deutlich zeigt, warum er wohl keine Freunde in Atlantis hat, wird sehr schnell zum Hauptverdächtigen. Daraus erwächst schließlich die Frage, ob man ihn foltern sollte, um an die Codes zu kommen. Natürlich geht die Sache nocheinmal glatt und Kavanagh kommt nicht ernsthaft zu Schaden - etwas anderes hätte man im Stargate-Universum wohl auch nicht unbedingt erwartet - doch Weir ist klar, dass sie eine Grenze überschritten hat. Gerade dieser nachdenkliche Schluss ist einer der Hauptgründe, welche die Folge für mich klar über den Durchschnitt heben. Gerade weil Kavanagh so unsympathisch ist, gerade weil ihm nichts passiert ist und gerade weil sich wahrscheinlich mindestens die Hälfte der Zuschauer gedacht hat, "Auf ihn! Der hats nicht anders verdient!", ist dieser Denkanstoß am Ende so wichtig. Denn gerade in der heutigen Zeit sollte man ein solches Thema nicht leichtfertig beschönigen. Davon könnte sich manch andere Fernsehserie eine Scheibe abschneiden.

    Positiv:

    • durchdachte, logische, fesselnde Story mit überraschendem Ausgang
    • interessante Teyla-Nebenhandlung
    • viele Nebencharaktere, die sinnvoll zur Story beitragen
    • nachdenklicher Schluss
    • gelungenes Crossover zu SG-1
    • Rachel Luttrells Gesangseinlage

    Negativ:


    Ich bin ja eigentlich kein Fan von Lobeshymnen und versuche normalerweise, auch ein paar Kritikpunkte in die Analyse mit einzubringen. Bei "Die Goa'Uld schlagen zu" (Org. "Critical Mass") fällt mir das aber ziehmlich schwer, denn Negativpunkte würden sich hier auf Geschmacksfragen und Erbsenzählerei beschränken. Die Positivseite überwiegt dabei aber auch dermaßen deutlich, dass ich die Maximalpunktzahl für angemessen halte. Zehn von zehn Punkten, für die in meinen Augen bisher beste Folge der Serie. Hier passt so ziehmlich alles und auf diesem Niveau darf es weitergehen.


  • MOMENTAN KEINE BEKANNT

2 Kommentare bisher (Kommentar schreiben
 Datum: 4.02.07, 21:21 Uhr #27921
 Geschrieben von:
 Cho

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Als ich diese Episode gesehen habe, fande ich es eigentlich gut das der Goa'uld sich ausgerechnert Col. Caldwell als Wirt ausgesucht hat, den ich wünschte mir schon länger das er etwas mehr zu tun bekommt(musste zwar nicht umbedingt so etwas sein, aber es war spannend die ganze Zeit darauf zuwarten wer der Spion nun wirklich ist)
Das Kavangh oder Lt. Cadman nicht der Spion war, war für Zuschauer eigentlich klar. Im Fernsehen ist niemand, der Täter wenn er sofort unter Verdacht fällt, sonst wüsste man ja sofort wer es wäre.
Ich mag diese Epiosode sehr gerne, auch weil Teyla einmal die Gelegenheit bekommt zu singen, etwas was man normaler weise nicht erwartet. Ich fand es gut das sich der Goa'uld jemanden zum Wirt genommen hat, der schon öfter mal in der Serie aufgetaucht ist, so sieht man ihn mal von einer ganz anderen Seite.
Der rellativ kurze Kampf zwischen dem Goa'uld und Ronon war logisch gesehen etwas unnötig(auser das Sheppard die Gelgenheit bekommen hat auf Caldwell zu schießen), denn Ronon könnte so nur dem Wirt schaden. Allerdings war er sehr gut.
Es ist auch gut mal zu sehen was derzeit auf der Erde passiert. Ich frage mich nur wie konnte der Goa'uldsymbiont in Caldwell's Körper kommen? Eintirttsnarben fallen entzwischen doch schon längst auf und durch den Mund mögen Goa'uld doch nicht gehen.
 Datum: 4.07.08, 09:13 Uhr #31420
 Geschrieben von:
 AllieCaldwell

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Well, I agree, Cho is right. How could the symbiote go into the body of Caldwell? And when? How long was he under the controll of the symbiote?
Well, that Cadman and Kavanagh wasn't the goa'uld know we, but like in other films the people in the film don't know that.
I like this episode, because Novak, Beckett, Cadman and Caldwell play in it. They are my favrite charakters, and you never the them together in one episode.
Good night everywhere (ore good morning, I have no idea who late it is by you.)
Allie

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