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· Guide Voyager
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voy2x25Janeway und Chakotay werden auf einer Außenmission von einem Insekt gestochen, das einen tödlichen Virus überträgt. Die Krankheit kommt jedoch nicht zum Ausbruch, solange sich die beiden auf dem Planeten befinden. Der Doktor kann kein Gegenmittel finden, und so entschließen sich Janeway und Chakotay ihr restliches Leben gemeinsam auf den Planeten zu verbringen. Doch der Rest der gibt nicht auf und wendet sich schließlich an die Vidiianer und läuft prompt in eine Falle …

Fakten

  • Erstausstrahlung USA: 13.05.1996
  • Erstausstrahlung BRD: 03.04.1997
  • Produktionsnummer: 141
  • Story:
  • Drehbuch: Jeri Taylor
  • Musik:
  • Regie: Alexander Singer  
  • Sternzeit: 49690.1
  • Jahr: 2372

Hauptdarsteller

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Gastdarsteller

Weitere Auftritte der Gastdarsteller

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Bahni Turpin
VOY 2×24 "Tuvix" – Swinn

Zusammenfassung

Die Kamera schwenkt über eine Lichtung auf einem Planeten und bleibt auf zwei Stasiskammern stehen, in welchen sich Kathryn und Chakotay in Stasis befinden. Die Beiden erwachen, steigen aus den Kammern und sehen sich erst einmal um. Kathryn kontaktiert die Voyager und landet beim Doktor. Vom Doktor bekommt sie erklärt, dass sie sich seit siebzehn Tagen auf dem Planeten befinden, nachdem sie offenbar durch ein Insekt mit einem Virus infiziert wurden. Sie wurden auf den Planeten gebracht, auf welchem das Virus scheinbar keine Auswirkungen hat. Wenn man sie auf dem Schiff lassen würde, müssten sie entweder in Stasis bleiben oder sterben. Aus diesem Grund hat man sie wieder auf den Planten gebracht, um nach einem Heilmittel zu suchen. Kathryn, bei der mal wieder der Wissenschaftler durchbricht, ist der Ansicht, dass sie ein Heilmittel finden kann. Die Voyager wird sich ein paar weitere Tage im Orbit aufhalten, und in Kommunikationsreichweite für einen weiteren Tag sein, falls Kathryn ein Heilmittel finden sollte. Den Beiden bleibt also nichts anderes übrig, als ihre Zelte auf dem Planeten aufzuschlagen.

Auf der Voyager koordiniert Tuvok die letzten Dinge mit Kathryn und Chakotay. Sie haben getan was sie konnten, aber dies ist für niemanden genug, insbesondere für Harry nicht. Kathryn und Chakotay haben das Lebensnotwendige, Verpflegung, einen Replikator, medizinische und wissenschaftliche Ausrüstung sowie ein Shuttle, bekommen. Als die Zeit der Verabschiedung gekommen ist, kontaktiert Kathryn erneut Tuvok, und möchte mit der Besatzung sprechen. Sie hinterlässt eine, auf die Tränendrüsen drückende, Verabschiedung und hofft, dass die Voyager es heil nach Hause schaffen wird. Sie übergibt das Kommando an Tuvok und nimmt ihm zwei Versprechen ab. Er soll das Schiff und die Besatzung sicher nach Hause bringen, und auf keinen Fall die Vidiianer kontaktieren, auch wenn Diese sehr fortschrittliche medizinische Kenntnisse und deswegen vielleicht eine Heilmethode haben.

Der Verlust des Captains und des ersten Offiziers ist auf der Voyager zu spüren. Harry versucht deswegen auch die Unterstützung von B'Elanna zu erlangen, um Tuvok davon zu überzeugen, dass er die Vidiianer kontaktiert. B'Elanna hat aber wohl von den ganzen Forschungen in den letzten Wochen genug, und sagt zu Harry, Dieser solle wiederkommen, wenn er einen Plan hat.

Kathryn hat sich auf dem Planeten ganz der Aufgabe gewidmet, diesen Virus aufzuspüren, um ein Heilmittel finden zu können, bevor die Voyager zu weit weg ist. Dazu benötigt sie erst einmal eines der Insekten, welche den Virus übertragen. Chakotay hat ebenfalls seine Aufgabe; an ihm ist es, den Beiden ein Heim zu bauen, und dieser Aufgabe geht er auch gewissendlich nach.

Auf der Voyager wird ein Konvoi der Vidiianer entdeckt. Harry gibt die Neuigkeit bekannt, und die Brückenbesatzung schaut fragend zu Tuvok, der eine Kursänderung befiehlt und den Kontakt zu den Vidiianern vermeiden möchte. Harry bittet Tuvok, er solle seine Entscheidung noch einmal überdenken, aber vulkanische Sturheit ist unbesiegbar. Er erinnert an die letzten Begegnungen mit den Vidiianern und bleibt bei seiner Entscheidung, was Harry zu einer respektlosen Bemerkung veranlasst. Tuvok entbindet ihn daraufhin von seinen Pflichten. Harry versucht die Brückenbesatzung auf seine Seite zu ziehen, was ihm aber nicht gelingt. Diesen sinnlosen Versuch sollte er eigentlich von letzter Woche "Tuvix" (Org. "Tuvix") noch kennen. Bevor er noch Bekanntschaft mit ein paar Sicherheitsoffizieren und dem Gefängnis machen muss, verlässt Harry lieber freiwillig die Brücke.

Nach einem langen Tag auf der Käferjagd erholt sich Kathryn in der von Chakotay erbauten Badewanne. Sie hört ein Geräusch und bemerkt, dass sie nicht alleine ist. Sie sieht ein paar Affen und ihre erste Reaktion ist Furcht, die sich aber schnell in Neugierde verwandelt. Chakotay kommt hinzu und schaut ebenfalls zu den Affen, scheinbar davon unbeeindruckt, dass alles zwischen ihm und Kathryn ein Handtuch ist.

Harrys Ausbruch auf der Brücke hat ihn zu einem "Helden" für die Besatzung gemacht, in der Viele der gleichen Ansicht wie er sind. Auch Hogan gehört zu diesen Leuten, und er und Andere sichern Harry im Kasino seine Unterstützung zu.

Kurz darauf befindet sich die ganze Gruppe bei B'Elanna. Sie wollte einen Plan und Harry hat Einen. Auch Neelix kann sich seinen Pflichten als Moraloffizier nicht entziehen und schließt sich dem Gespräch an.

Tuvok meditiert in seinem Quartier, als Harry zu einem Besuch erscheint. Er entschuldigt sich für seinen Ausbruch und teilt Tuvok dann den Plan mit, durch welchen sie mit minimalem Risiko Kontakt zu den Vidiianern aufnehmen können. Er möchte den Vidiianern einen Handel vorschlagen; etwas von der DNA B'Elannas, welche gegen die Fresszelle resistent ist, im Austausch gegen ein Heilmittel gegen das Virus, wenn es denn Eines geben sollte. Sie können dafür Danara Pel kontaktieren, der einzigen Vidiianerin, welcher sie halbwegs vertrauen können. Tuvok denkt darüber nach, lässt sich aber schließlich doch nicht dazu überreden. Für Harry nicht die richtige Antwort, der nun Tuvoks Loyalität gegenüber dem Captain anzweifelt. Bevor er aber in wirklich ernsthafte und vielleicht auch körperliche Schwierigkeiten mit Tuvok kommt, verlässt Harry dessen Quartier lieber wieder.

Kathryn ist wieder unterwegs und auf Käfersuche. Sie und Chakotay haben über ihre Situation gesprochen und Chakotay würde lieber aufgeben und sich hier ein neues Leben aufbauen. Diese Meinung kann Kathryn aber ganz und gar nicht teilen. Sie wird nach einem Heilmittel suchen, solange es auch nur noch einen Funken Hoffnung gibt. Endlich hat Kathryn einen dieser verfluchten Käfer gefunden, und auch die Affen sind auch wieder da. Einer der Affen deutet in Richtung des Himmels, als wollte er sie vor etwas warnen. Kathryn folgt seiner Richtungsweisung, wo sich der Himmel gerade unangenehm verändert. Sofort versucht sie sich einen Schutz zu suchen, während ein Sturm losbricht und der Boden erbebt. Sie verliert den Halt, stürzt hin und Chakotay eilt ihr zur Hilfe. Der Sturm wird immer schlimmer und zerstört ihre Ausrüstung. Kathryn ist nun voller Sorgen. Was soll sie mit diesem Käfer, wenn sie keine Ausrüstung hat, um ihn zu untersuchen?

Zurück auf die Voyager. Kes besucht Tuvok im Bereitschaftsraum und möchte mit ihm sprechen. Sie ist seine Studentin und er respektiert sie für ihre Talente und ihr Verständnis. Sie hält ihm einen Vortrag über die Verantwortung des Captains für das Wohlergehen seiner Besatzung, was auch Emotionen und Rücksichtnahme beinhaltet. Die Besatzung ist nicht bereit ihren Captain aufzugeben, solange es noch einen Funkten Hoffnung gibt, und dieser Funken liegt bei den Vidiianern. Tuvok hat ihren Ratschlag offensichtlich angenommen. Er spricht zu der Besatzung, teilt ihr die Gründe für seine Entscheidungen mit und auch seinen Entschluss, nun Kontakt mit den Vidiianern aufzunehmen.

Danara antwortet auf die Anfrage der Voyager. Die Vidiianer kennen den Planeten und auch das Insekt, und sie haben auch ein Heilmittel gegen das Virus, welche sie ihnen überlassen werden.

Der Sturm ist vorüber, und das Meiste der Ausrüstung hat ihn nicht überstanden. Kathryns frühere Aussage, sie wird diesen Platz erst ihr Zuhause nennen, wenn sie keine andere Wahl mehr hat, erscheint nun in einem ganz anderen Licht. Sie hat keine Möglichkeit mehr ein Heilmittel zu finden, und außer ihr, Chakotay und den Affen gibt es hier nicht viel. Diese Erkenntnis ist zwar schmerzhaft, aber sie lässt sich deswegen nicht hängen. Wenn Chakotay hier schon wie ein Wilder rumbaut, dann kann sie wenigstens etwas Gartenarbeit verrichten.

Die Voyager wartet auf die vidiianische Wissenschaftlerin Danara Pel, und bekommt drei Schlachtkreuzer, welche bis an die Zähne bewaffnet sind. Tuvok hatte dies zwar schon vorausgesehen, aber dies hilft ihm nun auch nicht viel, da er ja weiß, dass sich auf einem der Schiffe das Heilmittel befinden muss. Es ist an der Zeit für eine kleine Weltraumschlacht, bei welcher die Voyager sich ziemlich defensiv verhält. Danara kontaktiert den Doktor, ihre Stimme voller Scham wegen des Verrates ihrer Leute. Sie hat das Mittel und möchte es ihnen, entgegen dem Wunsch ihrer Leute, übergeben. Der Doktor übermittelt diese Neuigkeiten an Tuvok, welcher sofort Anweisungen erteilt. Die Schilde werden einen Moment lang gesenkt, das Mittel wird auf die Voyager transportiert, die Schilde werden wieder hochgefahren, und eine Antimaterieladung wird in der Nähe der vidiianischen Schiffe gezündet, welche stark genug ist, um die Schiffe außer Gefecht zu setzen. 180 Grad-Wende und mit Warp zurück zu dem Planeten, wo …

… Kathryn und Chakotay von Tuvoks Nachricht gestört werden. Er hat das Gegengift und wird am nächsten Tag mit der Voyager eintreffen.

Am nächsten Tag ist es soweit und die Beiden werden zurück auf die Voyager gebeamt, nachdem sich Kathryn noch von "ihrem" Affen verabschiedet hat. Auf der Brücke nehmen die Beiden die Willkommensgrüsse entgegen, bedanken sich bei Tuvok für seine Vertretung und kehren zu den täglichen Pflichten zurück, als wäre dieser kleine planetare Ausflug niemals geschehen.

Fehler

  • Was machen eigentlich Kathryn und Chakotay mit einem Replikator, oder besser gesagt, woher sollen sie die Energie dafür nehmen?
  • Die Voyager kehrt mit Warp Sechs zurück zu dem Planeten. Imho ein wenig langsam, wenn man bedenkt, dass sie sich in vidiianischem Gebiet befinden, und die Vidiianer jedes Organ gebrauchen können.
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